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Quadriplegie Mops ;
und Asphyxie - Mops



Asphyxie - Mops

Die Asphyxie beschreibt einen Zustand der Pulslosigkeit. Die Asphyxie ist gekennzeichnet durch Atemdepression bis Atemstillstand, Kreislaufschwäche und Versorgungsdefizit des Gewebes mit Sauerstoff (Hypoxie). Beim adulten Mops kommt es zu asphyktischen Symptomen durch Trachealkollaps der Stufe 4 (vollkommene Erschlaffung der trachealen Knorbelspangen), Verlegung der Trachea durch Exsudat, Verschluss des trachealen Einganges durch Verklebung eines zu breiten Gaumensegels mittels Speichel, der sich bei zu intensivem Hecheln am Zungenhintergrund bildet, Fremdkörper in der Trachea, anaphylaktischem Schock, massive Schwellung des Zungenhintergrundes aufgrund von Allergien oder Insektenstich im Rachenbereich, sowie angeborene Herzfehler.

Bei der Asphyxie der Neonaten unterscheidet man 2 Formen :



ASPHYXIA LIVIDA - blaue Asphyxie



Aufgrund einer Mangelversorgung prä-, peri- oder postnatal kommt es zur Blaufärbung von Schleimhäuten und Haut. Bei prä- und perinatalen asphyktischen Zuständen beruhen die Ursachen meist plazentär. Oft sind Versorgungsstörungen seitens uteriner Dauerkontraktionen vorzufinden, weshalb ich gegen den Einsatz von Wehenmitteln bei Geburten bin, Uterusruptur, vorzeitiger Plazentaablösung vom Uterusepithel, Quetschung oder Zerreissen der Nabelschnur. Postnatale Schädigungen liegen meist in Fehlern bei der Erstversorgung der Neonaten vor, wodurch es zum Abatmen von Fruchtwasser kommt, bzw. führt ebenfalls ein zu langes Feststecken des Neonaten im Geburtskanal zu Kompressionen des Lungengewebes und wird der Welpe post partem nicht korrekt und rasch reanimiert. Das Geburtsgewicht eines Mops-Neonat liegt bei 90g bis max. 190g. Ich warne ausdrücklich vor Welpen, die dieses Durchschnittsgewicht übersteigen. Außer bei sehr kleinen Würfen, oder Einfrüchtigkeit, sollte das Geburtsgewicht des Neugeborenen 19 dkg nicht übersteigen, da Welpen, die über 19 dkg wiegen, meist zu lange Austreibungsphasen nach sich ziehen und eine asphyktische Problematik ist damit vorprogrammiert. Bei asphyktischen Welpen können Schädigungen des Lungengewebes zurückbleiben, welche später in Konditionsproblemen, Sauerstoffdefizit bei Anstrengung, Schweratmigkeit und daraus resultierenden, sekundären Herzschädigungen (Herzvergrößerungen) resultieren. Bei vielen Möpsen mit Atemproblematik zeichnet oft die fehlende Kenntnis des Züchters bei der Geburt für den lebenslangen Konditionsverlust und dessen sekundäre Folgeschäden verantwortlich. Hündinnen, die regelmäßig zu große Neonaten tragen, sollten aus der Zucht genommen werden. Der Mops ist im allgemeinen sehr leicht gebärend und Dystokie sollte hier eigentlich nicht vorkommen.



ASPHYXIA PALLIDA - weißer Scheintod



Während die blaue Asphyxie relativ einfacher Therapiemöglichkeiten bedarf und keine bleibenden Schäden bei korrekten Sofortmaßnahmen zurückläßt, bzw. der Patient nach korrekter Reanimation eigentlich geheilt ist, handelt es sich beim weißen Scheintod um eine äußerst ernste Problematik. Diese Hypoxie verursacht sofortige, direkte Zellschädigungen aufgrund des erheblichen Energiedefizites und enden diese Zellschädigungen meist mit Nekrose der geschädigten Zellen. Der weiße Scheintod ist durch vollkommene Weißfärbung der Schleimhäute und Haut gekennzeichnet. Während bei der Asphyxia Livida der Neonat Schnappatmung zeigt, atmet der unter Asphyxia Pallida leidende Welpe nicht mehr. Der Neonat kommt eigentlich tot auf die Welt, obwohl sein Puls noch äußerst schwach vorhanden ist. Dieses Symptom entsteht durch die selben auslösenden Mechanismen, wie bei der blauen Asphyxie, meist kommen jedoch diese Neonaten vollkommen von den Eihäuten befreit und abgenabelt, komatös auf die Welt. Normalerweise sterben sie in den nächsten Minuten. Weist der Züchter hohe Kenntnisse der Reanimation auf, können unter Umständen aufgrund korrekter Animation und richtig vorgenommener Hypothermie solche Welpen vorerst auch erfolgreich reanimiert werden. Dennoch tritt aufgrund des hohen Energiedefizites eine sofortige Zellschädigung ein. Beim Hunde-Neonat gibt es Möglichkeiten, auf die hier nicht näher eingegangen wird, diesen Energieverlust sofort bis zu einem gewissen Grad zu kompensieren, allerdings läuft die Zellapoptose dennoch in 2 Stufen ab. Schon während der Reanimation kommt es zu massiven Schädigungen der Körperzellen durch den akuten Sauerstoffmangel und stirbt ein Teil dieser geschädigten Zellen durch das primäre Energieversagen ab. Diesem primären Sauerstoffdefizit versucht man nun während der Reanimation gleichzeitig entgegenzuwirken. Wichtig ist hiebei der Erhalt der Nervenzellen. Gelingt die Reanimation dieser scheintoten Welpen, wurden vorerst die Körperzellen weitgehend vor der drohenden primären Apoptose durch korrekte Maßnahmen gewahrt. Der Welpe steht zwar noch einige Tage unter dem Geburtsstress, ist daher beim Saugen an der Zitze schwächer, als seine Geschwister, bzw. ermüdet weitaus rascher und zeigt in den ersten Lebenstagen oft Schnappatmung nach Nahrungsaufnahme, bzw. strebt aufgrund von Zwerchfellhochstand und Kompression des geschädigten Lungengewebes mit dem Kopf nach oben. Meist vergehen 14 Tage bis 3 Wochen, bis die sekundäre Zellapoptose eintritt. Der Welpe erkrankt nun sichtlich an Symptomen der Schweratmigkeit (bei korrekter Haltung ohne bakterielle Beteiligung aufgrund Schädigung der Lungenzellen und Nekrose), beginnendem Organversagen und mitunter zentralnervalen Störungen. Bei rechtzeitiger Erkennung der Symptome und Zuordnung und sofortiger korrekt eingeleiteter Maßnahmen hat ein Hunde-Neonat dennoch eine Überlebenschance. Das Ziel der Therapie liegt im Stoppen dieses sekundären Zelltodes. Der Welpe ist nun nicht mehr in der Lage, selbst Nahrung aufzunehmen und muss daher sondiert werden. In der künstlichen Ernährung muss auf die, durch Energieverlust geschädigten, Zellen nochmals Rücksicht genommen werden. Es bedarf einer weitgehend sterilen Haltung, um bakterielle Komplikationen zu vereiteln und der Fortschritt ist genau zu beobachten. Wird der Welpe durchgebracht, ist sein Lernverhalten vor allem in der 5. Lebenswoche zu kontrollieren und zu forcieren. In aller Regel überleben Neonaten den weißen Scheintod nicht.



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