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Mops-Kunst PugArt
Inhaltsverzeichnis
Allgemeinmedizin
Augenerkrankungen
Belastungstest Mops
Bewegungsapparat
Ernährung
Gynäkologie
Hauterkrankungen
Infektionsmedizin
Mikrobiologie
Molekularmedizin
Mycoplasmose
Oxphos-Erkrankungen
Röntgenbilder Pugnax
ZNS und PNS
Zuchtphilosophie
Mops - richtige Ernährung

Vorwort

In diesem Kapitel erfahren Sie alles über die artgerechte Ernährung des Hunden - im speziellen des Mopshundes.




 

Canis Pugnax Quid Pro Quo - hervorragender Rüde der Österreichischen Mopszucht mit allen gesundheitlichen Untersuchungen ausgewiesen

Die Speisekarte des Mops - Hundes

Über die richtige Fütterung des Hundes wird sehr viel berichtet und daher ist es auch oft nicht einfach, sich hinsichtlich der genauen Bedürfnisse des eigenen Hundes zu orientieren. Es stellen sich Fragen bezüglich der Fütterung des Welpen, des Junghundes zum Zeitpunkt seines stärksten Wachstums und wie man dem wachsenden Skelett ernährungstechnisch gerecht werden kann, ohne gravierende Fehler zu begehen, die zeitlebens nicht mehr korrigiert werden können, Fragen bezüglich der Ernährung des adulten Hundes, der trächtigen und säugenden Hündin, des alten Hundes. Dazu kommen laufend neue Erkenntnisse aus der Forschung und auch immer wieder Trends in der Ernährung des Hundes : Feuchtfutter - Dosen, Trockenfutter, verschiedene Erzeuger-Firmen, ausschließliche Fleischfütterung, Fütterung von Schlachtabfällen, Barfen. Daneben gibt es Trends einer fleischfreien Diät für Hunde auf rein vegetarischer Basis und leider ist mitunter auch noch die Meinung vertreten, dass ein Hund ein Allesfresser sei, einem Schweinchen gleich und die Reste vom Mittagstisch finden dann im Futternapf verwertende Verwendung. Der Hund ist kein Resteverwerter, verträgt viele Gewürze, die unsere Nahrung schmackhaft gestalten, überhaupt nicht, einige Nahrungsmittel für Menschen sind für Hunde giftig oder zerstören die Erythrozyten des Hundes, einige Nahrungsmittel des Menschen sind für Caniden unverträglich und damit diarrhoe-auslösend oder verursachen Atopien. Rohes Gemüse ist für den Hund unverdaulich und zu große Mengen an pflanzlichem Eiweiß belasten den kurzen Darm des Carnivoren, der eigentlich für die Verdauung von tierischem Eiweiß vorgesehen ist. Rein pflanzliche Kost würde beim Caniden zu sehr schweren Mangelerscheinungen führen, auch wenn man Argumente darüber hört, dass bei einigen Urvölkern deren Haushunde nur pflanzliche Nahrung erhalten. Hierzu darf ich ausführen, dass dies so nicht stimmt, da diese Haushunde Freigänger sind und ihren Futterplan durch Beutejagen (Mäuse, Ratten, Kleingetier) ergänzen. Derzeit ist es Mode, zu barfen und der Begriff 'BARF' ist eine Abkürzung für 'Bones and Row Foods' (Knochen und rohes Fleisch, bzw. rohe Nahrung für Fleischfresser) und sollte der artgerechten Nahrung des Wolfes und der Wildhunde gleich kommen. Allerdings ist dabei zu beachten, dass wilde Caniden meist gegenüber Haushunden sehr jung sterben und außerdem auch an Mangelerscheinungen leiden können. Darüber hinaus ist das Gebiss eines Wolfes unvergleichbar kräftiger, als jenes des Haushundes und stellen Knochen für den Hund eine hohe Gefahrenquelle dar. Nicht nur, dass es zu Zahnfrakturen kommen kann, zum Querstellen von Knochensplittern im Halsbereich, zur Verlegung des Magenausganges und tödlichen Darmverletzungen, kann der Haushund, aufgrund einer veränderten Beschaffenheit der Magensäure, Knochen überhaupt nicht verdauen. Sie gehören niemals auf den Speiseplan des Haushundes. Dazu kommt auch die langjährige Domestikation unserer Hunde, wobei sich deren Ernährungseigenschaften in einigen Bereichen geändert haben und dem Leben mit Menschen angepasst sind. Viele Hunde der heutigen Zeit zeigen Allergien auf : z.B. Rindfleisch, Weizengluten, Ei, Schweinefleisch ohnedies, auf die verschiedensten Nahrungsmittel und Eiweißquellen und gilt es, dies bei der richtigen Ernährung des Hundes ebenfalls zu beachten. Selbstverständlich kann man seinen Hund ausschließlich mit selbst zubereitetem Futter versorgen und wird der Hund damit auch optimal versorgt sein, sofern man mit der Ernährungswissenschaft der Caniden bestens vertraut ist. Man muss hierbei nicht nur exakte Kenntnisse darüber besitzen, was der Hund benötigt, man muss auch über exakte Kenntnisse der Inhaltsstoffe der einzelnen Nahrungsmittel verfügen und der Hund muss das selbst Zubereitete auch vertragen, also keine Allergien darauf zeigen oder entwickeln. Für die Zubereitung des artgerechten Futters benötigt man außerdem sehr viel Zeit und muss eine weitaus höhere, monatliche, Kosenaufwendung, einkalkulieren, denn Schlachtabfälle gehören nicht in den Hundenapf, Beef und Hühnerbrüste schon eher, zusammen mit der genauen Mengenangabe an fein gemahlenen Knochen, denn zu wenig ist zu wenig und zu viel verursacht große, gesundheitliche, Probleme. Die ausreichende Zufuhr von Mineralien und Spurenelementen stellt eine weitere Herausforderung und enorme Fachkenntnisse dar, denn nur z.B. ein Zuviel oder Zuwenig an Jod wird den Hund unweigerlich an der Schilddrüse erkranken lassen, chronische Hautprobleme induzieren, Unfruchtbarkeit und weitere Organschäden. Ein Zuviel an Phospor z.B. provozuiert nicht nur Rachitis, Wachstumsstörungen der Knochen, Verhinderung der Calciumaufnahme aus der Nahrung in die Knochenzellen, eklamsie-artige Krämpfe, irreversible Nierenschäden, sondern fördert außerdem die Fettleibigkeit, da es den Energiestoffwechsel negativ beeinflusst. Ein Zuviel oder Zuwenig an Kalzium z.B. fördert nicht nur Gelenksprobleme, Defizite der Knochendichte, sondern auch Kalziumablagerungen an den Knochenenden, den Gelenken und verhindert die Versorgung der Gelenksflüssigkeiten mit Chondroidinsulfat, Glukosaminchlorid und Hyaluronsäure aus der Nahrung, sofern diese Ingredienzien überhaupt in den richtigen Mengen und Verhältnissen in der Nahrungszusammenstellung bedacht wurden. Auch die Zinkzufuhr, die Aufnahme in die Körperzellen, wird dadurch eingschränkt, was sich unter anderem ebenfalls durch Haut- und Haarschäden manifestiert. Stellt man einen Hund in der Fütterung sofort auf z.B. 'Barfen' um, werden Verdauungsstörungen und langfristig Hautschäden die unweigerliche Folge sein, da das Mikrobiom des Hundes nicht angepasst ist, bzw. sich nur allmählich auf die neuen Umstände anzupassen vermag. Bekommt der Hund zu wenig Eisen über die Nahrung, wird er sehr rasch eine Anämie entwickeln, ebenso, wenn die Nahrung zu wenig Hämoglobin, also zu wenig tierisches Eiweiß, enthält. Der Körper des Hundes, wie auch des Menschen, ist nur dann in der Lage, ausreichend Erythrozyten zu bilden, wenn die korrekte Eisenzufuhr abgesichert ist und Eisen wiederum kann nur vom Körper verwertet werden, wenn auch auf eine ausreichende Hämoglobinzufuhr geachtet wird und Hämoglobin ist nur im tierischen Eiweiß, vor allem im roten Fleisch, in ausreichender Menge vorhanden. Und so könnte ich sehr lange ausführen und man könnte auch jedes einzelne Lebensmittel analysieren, um dem Hund die artgerechte Nahrung zu bereiten für ein langes, gesundes Hundeleben. Mein Vorschlag wäre es, sich die Fütterung wesentlich einfacher zu gestalten und die essentiellen Grundbedürfnisse des Hundeorganismus unbedingt abzusichern, ohne ein Studium in Ernährungswissenschaft zu belegen. Wir leben in einer Zeit, die uns vieles einfacher gestalten läßt und eine große Auswahl bietet, auch bei der Fütterung unserer Hunde. Ein vorzüglich geeignetes Futter auszuwählen, welches die Futterzusammensetzung offenlegt (Eiweißquellen, Fettanteile, Kohlenhydrate, ...) und die einzelnen Inhaltsstoffe (Calcium, Phosphor, Magnesium, Selen, Jod, .....) gehaltsmäßig ausweist, ist das optimale Mittel der Wahl und sollte dem Hund täglich lebenslang geboten werden. Abwechslung der Nahrung benötigt der Mensch, der Hund verträgt Futterwechsel schlecht. Die Verdauung des Hundes stellt sich vollkommen auf sein Futter ein. Möchte man dennoch eine Abwechslung, kann man gelegentlich ein Stück gekochte Hühnerbrust, ein kleines Stück mageren Fisch, streng kontrolliertes, mageres, Rind dem Fertigfutter beimengen, sofern der Hund keine Allergien darauf entwickelt. Sehr gute Fertigfuttermittel bieten dem Hund auch gleichzeitig eine leichte Verdaulichkeit und verursachen auch keine Allergien, da die Kompatibilität wissenschaftlich geprüft und die Aufnahme der einzelnen Nährstoffe sehr hoch ist.

ROYAL CANIN hat hinsichtlich Fehler in der Ernährung des Hundes und einiger sich anbindenden Auswirkungen dieser Ernährungsfehler, in diesem Falle auf den Knochenstoffwechsel, eine wertvolle und lesenswerte Arbeit veröffentlicht, wofür ich danke ! und finden Sie diese hier unter : naehrstoffimballanz-hund.pdf [3.370 KB]




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Schweinepest in Osteuropa nahe unserer Grenze !



Schweinefleisch

Schweinefleisch ist kein Hundefutter, da es reich an Allergenen ist, und es sollte auch nicht in gekochter Form dargeboten werden, roh schon überhaupt nicht !
Die Mopshunde meiner Förderstätte sind keine Allergiker und reagieren daher nicht auf Schweinefleisch, dennoch ist es nicht empfehlenswert für alle Hunde !

Derzeit krassiert in Osteuropa und auch direkt an Österreich angrenzende Länder die afrikanische Schweinepest. Sie ist hoch kontaktiös, gehört zu den Erkrankungen verursacht durch den Herpevirus Suis, SHV-1, ist auch unter dem Namen Aujeszkysche Krankheit bekannt und findet sich dieser Virus in befallenen Schweinen in der Lunge, im Genitaltrakt, im Samen, auf den Schleimhäuten der Nase, der Tonsillen, des Rachens, im Lymphsystem vor und gelangt über den Trigeminusnerv in das Zentralnervensystem. Für Hunde ist diese Schweine-Herpes absolut tödlich, Prognose immer infaust. Über den Speichel von erkrankten Wildschweinen kann der Erreger auch mit dem Boden in Kontakt treten und überlebt in der freuen Natur über 1 1/2 Monate. Österreich ist derzeit frei von dieser Erkrankung der Schweine. Sollten in Österreich Wildschweine mit Schweinepest angetroffen werden, bitte führen Sie ab dann Ihren Mops nur mit der Leine durch den Wald. Der Mops jagt nicht, aber er kann beim Schnuppern Kontakt mit infiziertem Unterholz, Laub, Gräser aufnehmen. Bitte, bedenken Sie dies ! Solange keine Fälle in Österreich gemeldet wurden, besteht keine Gefahr und das Möpslein darf mit Ihnen frei durch den Wald streifen.
Für den Menschen ist der Erreger der Aujeszkyschen Krankheit nicht lebensgefährlich, für Hunde gibt es keine Behandlung und keine Vorbeugung.



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