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Bakterium agalactiae - Forschungsergebnisse

Forschungsarbeiten über Streptococcus agalactiae

vorliegende Dokumentation geht nochmals auf die Eigenschaften des hoch pathogenen Bakteriums agalactiae (Streptococcus Canis) nach neuen Forschungsstudien ein. Sie finden eine ausführliche Erklärung dieses Erregers mit Bilddokumentationen über die Virulenz des in Österreich aufgetretenen Suptyps vom B- agalactiae auch unter : Mops - Bakterienkrebs und wird an dieser Stelle die eben angeführte, verlinkte, Arbeit weitergeführt unter Vorlage wertvoller Forschungen hoch anerkannter Wissenschaftler, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen. In Österreich wurde das Bakterium durch Ost-Tierimporte eingetragen und hochgradig bei Hunden eines Hundezuchtklubs vorgefunden. Bakterium agalactiae wird in der Veterinärmedizin auch als Streptococcus Canis bezeichnet, da dieser Mikroorganismus vorerst bei einem Hund entdeckt wurde. Streptococcus Canis wird fälschlicherweise leider noch immer als Semipathogener bei Hunden eingestuft und man liest zeitweise noch immer, dass er zur normalen Schleimhaut- und Hautflora von Hunden gehöre, da er bei einem kleinen Teil von Hunden angetroffen wird. Tatsächlich gehört dieser pathogene Erreger nicht zur Flora eines gesunden Hundes und Hunde, welche mit diesem Bakterium infiziert sind, zeigen auch Krankheitssymptome, je nach Subtyp des Bakteriums. Bei Bakterium agalactiae gibt es, wie bei vielen anderen Bakterienstämmen auch, Subtypen, die über spezielle Fähigkeiten verfügen. Ein Streptococcus Canis - Stamm, der auf der Haut eines Hundes eine Dermatitis hervorruft, muss nicht zwingend auch eine Osteomyelitis verursachen oder schwere Veränderungen an den Blutgefäßen als Beispiel. Andere Subtypen des Erregers verursachen vornehmlich Aborte oder Welpenseptikämien, Puerperalsepsis, andere Subtypen des Erregers wiederum Erkrankungen des Lymphsystems oder corneale Ulcera, je nach erworbenem Virulenzmechanismus des vorliegenden B. Agalactiae Erregers. In Österreich wurde ein Subtyp eingebracht, der erschreckende Eigenschaften besitzt und vornehmlich die Intima Media (Mittelschicht) der Gefäßwände besiedelt. Die dadurch verursachten, teils schweren, Gefäßveränderungen sind nicht nur per se lebensbedrohlich (Thrombosen, Aneurysmen, Gefäßbrüche, Infarkte, Blutvergiftungen..), sondern dringt der Erreger über die Blutbahn sehr schnell in alle Organe und Knochen des Körpers vor, wo er schwere Entzündungen triggert. Darüber hinaus irritiert er das Immunsystem erheblich und resultieren schwere immunologische Fehlreaktionen daraus, die sich gegen Zellen des eigenen Körpers richten. Vor noch wenigen Jahren ging man davon aus, dass dieses Bakterium nicht auf Menschen übertragbar wäre und unterliegen leider noch heute viele dieser fatalen Fehleinschätzung. Auch wird noch immer Bakterium agalactiae (hoch pathogen) mit dem semipathogenen B. Dysgalactiae verwechselt, ein Irrtum, der äußerst verhängnisvoll sein kann. B. Agalactiae gewinnt in Europa aufgrund seiner hohen Pathogenität und Resistenzfähigkeiten zunehmend an Bedeutung und wird von den bearbeitenden Bakteriologen, Seuchenmedizinern und Forschern dahingehend aufgerufen, dieses Bakterium einer strengen Kontrolle zu unterziehen. Tiere, Hunde, sind vor Abgabe an neue Eigentümer einer bakteriologischen Untersuchung, auch auf diesen Erreger, zu unterziehen und der Laborbefund vorzulegen, um eine Erregerfreiheit zu attestieren.

Auf eine besonders eingehende, überaus kompetente, Studie zu Streptokokken-Infektionen, vor allem auch die Eigenschaften des B. Agalactiae (Streptococcus Canis) betreffend, sei hier in der Habitilationsschrift, vorgelegt von Prof. Dr. Marcus Fulde, Institut für Mikrobiologie und Tierseuchen der freien Universität Berlin, aus dem Institut für Mikrobiologie und Seuchenlehre der Tierärztlichen Hochschule Hannover, hingewiesen : https://d-nb.info/1075774446/34 ;

Deutsche und amerikanische Forschungsinstitutionen haben entdeckt, dass einige Streptokokkenstämme, darunter auch Subtypen des B. Agalactiae, über die potentesten Superantigene unter den Bakterien verfügen. Superantigene sind die stärksten Aktivatoren von T-Lymphozyten und stehen in Verbindung mit einer Vielzahl von Krankheiten, die sich direkt auf die T-Zell-Toxizität zurückführen lassen. Das von bestimmten Streptokokken produzierte Superantigen SMEZ-2 verbindet als Brücke Rezeptoren und stimuliert, unter Umgehung der antigenerkennenden und antigenpräsendierenden dentritischen Zellen, die unspezifische Immunabwehr, sodass die T-Lymphozytenaktivierung ohne Markierung infizierter Zellen das Gewebe des Infizierten willkürlich zerstört. Während die Antigene herkömmlicher Krankheitserreger maximal 1 % aller T-Lymphozyten aktivieren, reagieren die Superantigene der Streptokokken mit bis zu 20 Prozent der T-Zellen und provozieren überdies eine hohe Produktion und Ausschüttung von Zytokinen, inkl. deren Zyto-Toxine, u.a. auch durch eine Immunglobulin-IGE vermittelte Histaminfreisetzung, welche entzündliche Prozesse im Körper äußerst verstärken und aufrecht halten. Oft bleibt nach überstandener Infektion mit hoch pathogenen Streptokokkenstämmen (z.B. Agalactiae) eine irreversible Störung des Immunsystems als Folgeschaden zurück. Zytotoxische Zellen greifen auch weiterhin gesunde Zellen des Körpers an und können dies Organzellen sein (Glomerulonephritis, Streptokokkenrheumatismus) oder auch Zellen des Nervensystems (degenerative Nervenerkrankungen) und des Skeletts (Knocheninfarkte, ....). Weiters haben wissenschaftliche Einrichtungen über diese Streptokokken herausgefunden, dass sie nicht nur Verbindung mit dem adaptiven Immunsystem direkt über ihr SMEZ-2 aufnehmen, sondern auch in das humorale Immunsystem direkt steuernd einfreifen. Das humorale Immunsystem ist angeboren, nicht lediglich beim Menschen, sondern selbstverständlich, wie bei allen Säugern, auch bei Hunden und kommen Hunde bereits mit diesem auf die Welt. Bereits inuteri steuern Superantigene der Streptokokken bei schweren Streptokokkeninfektionen das humorale Immunsystem ungeborenen Lebens. Beim Erstkontakt mit einem hoch pathogenen Streptokokken-Erreger kann das humorale Immunsystem noch relativ gut gegen den Erreger mit seiner unspezifischen Immunabwehr eingreifen, bei wiederholtem Kontakt, werden die Reaktionen des humoralen Immunsystems in seiner unspezifischen Abwehr immer heftiger und bei bestimmten Streptokokken, wie z.B. S. Agalactiae, können tödliche Autoimmunreaktionen sehr oft die Folge sein. Darüber hinaus können Schäden am humoralen Immunsystem über Generationen erhalten bleiben. Bilden diese Bakterienstämme eine hohe Antibiotika-Resistenz zusätzlich aus, spricht man vom Superbakterium, welches global unter strenger Meldepflicht steht. Dies ist bitte auch in Österreich zu beachten, bei diesem Erreger ! Die Erregerquellen sind abzustellen - Quarantäne !



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