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Mykoplasmale Immunschwäche
Mykoplasmale Folgeerkrankungen - Krebs
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mops : Der Teufel und der Krebs
mops : Der Teufel und der Krebs - Teil 2
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Mykoplasmale Immunschwäche

Die Mykoplasmen - Infektionen sind im Kapitel MYKOPLASMOSE - Mops exakt abgehandelt. Für die nachstehende Dokumentation verweise ich ebenfalls auf den urheberrechtlichen Schutz dieser Seite Mops pug.at HINWEIS .

In der Rubrik Mycoplasmale Folgeschäden wurde der Rüde 'U' als Fallbeispiel der Immunschwäche, die durch die Erreger Mycoplasma Canis, Mycoplasma Cynos und Canigenitalium verursacht wird, vorgestellt. Der Rüde 'U' stammt aus einer genetisch und bakteriologisch seit Hundegenerationen überprüften Zucht und zeigte vormals eine hervorragende Gesundheit und auffallend hohe Fruchtbarkeit bis in diesen Haushalt Tiere aus einer Organisation zugekauft wurden, deren Gesundheit nicht entsprechend den Rasseanforderungen und der Bakteriologie überprüft wurde. Die zugekauften Tiere erwiesen sich nach entsprechender Untersuchung u.a. für div. Sepsiserreger auch als hgr. Ausscheider für oben angeführte, hochpathogene Mykoplasmen.

Der Rüde 'U' dient hier als Fallbeispiel für alle mit genannten, hoch pathogenen, Mykoplasmen infizierten Tiere :



Gesunde Bakterienflora - vorbildlich, gezogen aus dem Ejakulat des Rüden 'U'



In der ausführlichen Dokumentation über MYKOPLASMOSE - Mops wurde bereits ein anderer bakteriologischer Prüfbericht, am Ende des gesamten Kapitels zur Orientierung einer gesunden Flora mittels einer Untersuchung, welche ein Jahr zuvor durchgeführt wurde, des selben Rüden ausgewiesen.

Wir erlauben uns hier dringend darauf hinzuweisen, dass ein Hund nur dann als tatsächlich gesund beurteilt werden kann, wenn nicht nur alle Gelenks- und Organwerte o.b.B. sind, sondern ebenfalls auch seine bakterielle Flora in Ordnung ist. Nach Gesprächen mit verschiedenen Züchtern verschiedener Rassen, mußte ich hier leider ein erhebliches Wissensdefizit erkennen und darf daher nochmals ausführlich betonen, dass ein Hund nur dann auf Sicht gesund bleiben kann und nur dann einigermaßen gesichert gesunde Nachkommenschaft erbringen wird, wenn nicht lediglich alle genetischen Untersuchungsbefunde sehr gut beurteilt werden, sondern auch seine Keimflora.



Ein gesunder Hund verfügt auch über eine gesunde Keimflora und ist auch nur in einem solchen Falle, neben den ausgewiesenen, genetischen Befunden, auf eine ausreichend fertile Paarung mit problemlosen Geburten und gesunden Nachkommen zu hoffen. Hoch-Pathogene, wie u.a. hämolysiernde ESCHERICHIA COLI und hämolysierende STREPTOKOKKEN gehören nicht in Zuchthunde, auch nicht bei geringgradiger Anzucht, wie dies leider oft fehlinterpretiert wird. Eine erfolgreiche bakteriologische Austestung gelingt ausschließlich in dafür ausgewiesenen Labors und mittels entsprechendem Tupferbesteck, Nährboden und korrekter Entnahme. Bei Vorliegen positiver Befunde reicht eine 'Entkeimung' bestenfalls zur Resistenzbildung der Pathogenen. Verkeimte Hunde (auch ggr) sind vorübergehend aus dem Zuchtgeschehen zu entfernen, bis weitere Kontrollen die Keimfreiheit bestätigen. Der jeweilige Hundehalter haftet gegenüber dem Deckpartner im Falle einer Verkeimung offen aus, der Züchter gegenüber dem Welpenkäufer.




Auf obigen bakteriellen Prüfbericht des Rüden 'U' zurückzukommend, zeigt dieser wiederum eine äußerst gesunde Keimflora. Die ausgewiesenen, unspezifischen Bakterien sind vollkommen harmloser Natur. Solche laufenden Untersuchungen gehören ebenfalls zum Programm für Zuchthygiene und sind sowohl vom Rüden-, wie auch Hündinnenbesitzer auf deren jeweilige, eigenen Kosten durchzuführen, per sonstiger Haftung. Sowohl der Hündinnenbesitzer, wie auch der Rüdenbesitzer sind vom Gesetzgeber angehalten, die Tiere vor Anbieten für eine Paarung auf erbliche Defekte zu untersuchen und auch sicherzustellen, dass keine Krankheitserreger auf das andere Tier übertragen werden. Andernfalls haftet der Tierhalter für alle Schäden, auch alle Folgeschäden, rechtlich offen aus !

Der Rüde überträgt beim Decken, bzw. auch durch die künstliche Besamung einen Teil seiner bakteriellen Flora auf die Hündin und die Hündin beim natürlichen Deckakt ihre bakterielle Besiedelung zum Teil auf den Rüden. Auch durch Beschnuppern der Tiere, durch menschliches Abtasten der Tiere, werden Bakterien übertragen. Eine mykoplasmale Übertragung gelingt leider auch aerosol.

Sowohl ein Zuchtrüde, wie auch die Zuchthündin müssen regelmäßigen, bakteriologischen Kontrollen unterzogen werden, wenn gesunder Nachwuchs angestrebt wird, da das entstehende Leben, das ja an sich noch keine Bakterien beherbergt, die Bakterien der Eltern vollständig übernimmt. Wenn ein Elternteil hoch pathogene Keime trägt, wird auch das künftige Leben, sofern es auf diese Weise entstehen kann, diese pathogenen Bakterien führen und früher oder später daran schwer erkranken. Bei Verkeimung der Mutterhündin stellen die Welpen immer ein besonders hohes Erregerresevoir dar, da ihr noch nicht ausgebildetes Immunsystem die Pathogenen nicht in Schach halten kann und außerdem in solchen Fällen die Dendrischen Zellen Pathogene kaum bis nicht als solche zu erkennen erlernen. Hunde aus verkeimten Zuchten sind daher auch äußerst schwer therapierbar und bilden bei Behandlungsversuchen oft die Grundstufe für nachfolgende, dauerhafte Resistenzen der Krankheitserreger.

Obiger, vorerst vorbildlich gesunder, Rüde 'U' infizierte sich in der Folge durch Hunde, die an Mykoplasmose litten und in diesen Rüdenhaushalt durch Zukauf eingebracht wurden :



Rüde 'U' - nach Infektion durch Zukauf von Mykoplasmenhunde



Der Rüde 'U' verfügt nicht mehr über die vorbildlich gesunde Keimflora von zuvor. An die Stelle der optimalen Bakterien sind hoch pathogene, organschädigende und tödliche Sepsiserreger getreten. Dieser Befund ist eine bakteriologische Untersuchung, wie sie in dafür ausgewiesenen Labors vorgenommen wird. Auffällig wurde der Rüde bereits vor dieser Untersuchung durch Alopezie (diese tritt, wenn zwar selten, im Zusammenhang mit Mykoplasmose auf), Hautläsionen, Schwellung im Bereich der Milz und Leber , kurzfristige Schwellung der Lymphknoten im Halsbereich, Apathie, hohe Infektionsneigung, wiederholt Diarrhoe, sowie Halsentzündungen. Auffällig war vor dieser bakteriologischen Untersuchung ebenfalls, dass jede kleine Verletzung sofort vereiterte, dass er öfter an solidärer Zwischenzehenfurunkulose litt und eine rezidivierende Neigung zu Halsentzündungen und Verschleimung im Bereich der Atemwege zeigte. Auf die ausgewiesenen Erreger gerichtete Abiosen lt. Abiogramm erbrachten jeweils nur momentane Erfolge und Rezidiven schlossen sich laufend an.
Die im obigen Befund ausgewiesenen Bakterien : E. Coli und häm. Streptokokken sind, wie bereits erwähnt, hoch pathogen und der Streptokokk ist ein Streptococcus Canis - für Hunde oft per se schon letal. Kommt es bei Streptococcus Canis zur Bakteriämie, tritt der Tod innerhalb der nächsten 18 Stunden aufgrund multiplem Organversagen ein. Bei Bakteriämien mit diesem Erreger ist die Prognose aufgrund des septisch toxischem Schocksyndrom-Toxin von S.Canis immer infaust. In der Tierzucht stellt der Erreger eine gravierende Seuche dar, mit oft schwerwiegenden Folgen - siehe auch : STREPTOKOKKEN .

Nach diesem Ergebnis wurde der Rüde weitergehend nach dem Grund seiner doch plötzlich aufgetretenen Immunschwäche untersucht mit nachstehendem Resultat :



Fallbeispiel des Hundes 'U' - für an die an Mykoplasmen erkrankten Hunde nachfolgende Immunschwäche



Wir dürfen in diesem Kapitel nochmals auf das mykoplasmale Membran - Protein M hinweisen, welches als Andockfalle für alle Antikörper agiert.

Bezüglich des Immunsystems, welches von Mykoplasmen vor allem der Species Kynos, besonders gefährlich gegen den Körper, gegen gesunde Zellen fehlgesteuert wird, sie hingewiesen. Zur verständlichen Erklärung der immunologischen Kommunikatione verweise ich gerne auf die eindruckstarken elekrtonenmikroskopischen Aufnahmen des wissenschaftlichen und technischen Perfektionisten und Experten für Rasterelektronenmikroskopie : http://www.scharfphoto.com - Cells and tissues (Zellen und Gewebe).



MykoplasmenProtein - Membran M 



Warum der Erreger ein solches Verteidigungssystem anwendet, sich förmlich der Abwehrreaktion der dendrischen Zellen anbietet und alle Antikörper, auch gegen andere Eindringlinge, Zellentartungen und Impfstoffe abfängt, haben wir in der Dokumentation über MYKOPLASMOSE - Mops u.a. vor allem in den Kapiteln : Immunologie zur Mycoplasmose und Mycoplasmale Folgeschäden genau erklärt. Zur nochmaligen Verständigung sei hier auch auf die Funktionen eines intakten Immunsystem -es verwiesen.

Mit seinem Protein M legt der Erreger nicht nur die Funktionen der dendrischen Zellen nahezu lahm, sondern irritiert das Immunsystem erheblich, woraus weitere, sehr schwere Erkrankungen für den Infizierten resultieren können. Der Patient hat nicht nur kaum eine Chance gegen den Erreger vorzugehen, sondern unterliegt allen anderen Infektionserregern in besonders hohem Maße, trägt ein wesentlich höheres Risiko, an gut- und bösartigen Neoplasien (Krebs) zu erkranken und darüber hinaus steigt die Neigung zu Atopien und autoimmunen Reaktionen enorm. Da vor allem die Dendrischen Zellen irritiert werden, verlaufen immunologische Vorgänge oft sehr heftig und nachhaltig. Vom Entstehen verschiedener Allergien, da B-Lymphozyten aufgrund dessen, dass ihre Antikörper vom Mykoplasmen-Protein M aufgefangen werden und diese Lymphozyten nun auch vermehrt Antikörper bilden, die wiederum in der Milz gespeichert werden (Milzschwellung oft als Folge paplierbar, bzw. bei Resektion des Organes aufgrund Entartung : Prognose des Patienten in diesem Falle immer infaust), beginnt der Patient nun oft auch in der Folge plötzlich auf Substanzen zu reagieren, die einem gesunden Körper normalerweise nichts anhaben können, bzw. auch zum täglichen Leben gehören und daraus resultieren die verschiedensten Atopieformen, wie Pollen-, Lebensmittelallergien etc. mit sehr heftigem und nachhaltigem Charakter, bis hin auch zu tödlich verlaufenden Autoimmunerkrankungen und einem ebenfalls erheblichen Risiko zu Anaphylaxien. Als gravierendes Beispiel sei hier das Osteomyelom erwähnt, eine tödlich verlaufende Form des Knochenkrebs, bei dem auch die Forscher des Kalifornischen Institutes das Membran M des Mycoplasma Genitalium gefunden und weitgehend erforscht haben, wobei die Plasmazellen (B-Lymphozyten) nicht mehr vorerst den Erreger, sondern durch Irritation die eigenen Knochenzellen angreifen und zerstören. Mykoplasmeninfektionen gehen gehäuft mit Zellentartung nach chronischem Bestehen einher. Viele Mykoplasmenpatienten zeigen auch erhebliche Verdauungsprobleme von welchen ein Teil der IBD (inflammatory bowel desease) zugeordnet werden darf. Durch Bakteriämie dringt der Erreger in tiefe Bereiche des Körpers vor und kann sehr leicht weitere, sehr schwere Erkrankungen verursachen. Auch die Erythrozyten selbst kann er befallen und zerstören. Diesbezügliche Untersuchungen werden von LABOKLIN Deutschland bereits angeboten und der vet.med. Universitätsklinik Wien.



Zum Abschluss dieses Themas sei nochmals unsere Warnung ausgesprochen :

Der Erwerb eines Tieres kann immer gleichzeitig auch ein erhebliches Risiko für die anderen, bereits im Haushalt lebenden, Tiere bedeuten. Tiere aus Mitleid zu nehmen, mag eine gute Sache sein, wenn man sonst noch kein Tier beherbergt. Tiere aus Zuchtstätten zu erwerben, deren Zuchthygiene mangelhaft ist, bzw. aus Stätten, in denen keine Untersuchungen, auch infektiöser Natur, betrieben werden und keine ausreichenden Zuchtkenntnisse vorliegen, mit entsprechenden Gesundheitsgarantien, daher vor Abgabe eines Tieres solche nicht ausgehändigt werden können, ist ein Leichtsinn, der in der Regel sehr teuer und oft auch mit der Gesundheit und in der Folge mit dem Leben der bereits im Haushalt vorhandenen Tiere bezahlt werden muss. Dies ist unbedingt vor Erwerb eines fremden Tieres zu überdenken. Welpen aus nicht entsprechend kontrollierten Zuchten - und darunter verstehen wir veterinärmedizinisch jederzeit nachweisbare Befundungen - stellen ein besonders hohes Erregerreservoir dar.



Mykoplasmale Folgeerkrankungen - Krebs

Folgende Dokumentationen sind aus Forschungsarbeiten entnommen und ist ein Gebrauch des Materials oder der Texte streng untersagt : Mops pug.at HINWEIS

Nachstehende Arbeiten werden hier von uns veröffentlicht, da in Österreich Erreger der Gattung hochpathogener Mykoplasmoider in einer Tierzuchteinrichtung mittels Untersuchungen, durchgeführt aufgrund von Fertilitätsproblemen und speziellen Erkrankungen auch mit Todesfolgen, die auf ein gestörtes Immunsystem verweisen, nachgewiesen wurden. Diese Erreger sind mit großer Wahrscheinlichkeit über Osttierimporte aus fragwürdigen Einrichtungen, wie Tötungsanlagen, in unser Land eingetragen worden und von Inkompetenten unerlaubt direkt in ein Zuchtgeschehen eingegliedert und bekennen sich Menschen dieser Tierzuchteinrichtung auch öffentlich zu ihren Handlungen.

siehe dazu auch : Mykoplasmen - Prävention

Diese Erreger wurden im speziellen in den Rubriken : MYKOPLASMOSE - Mops und Mykoplasmale Immunschwäche abgehandelt.

Im folgenden Kapitel wenden wir uns nun den Forschungsarbeiten aus der humanen Onkologie und deren bisherige Ergebnisse der Molekularmedizin über diese hoch pathogenen Tiermykoplasmen zu und zitieren im eingekürzten Umfang die Ergebnisse der Forscher teilweise wörtlich. Im nachstehenden werden die Auswirkungen einer Mykoplasmeninfektion durch neue Forschungserkenntnisse dokumentiert. Dazu muss gesagt werden, dass natürlich nicht alle Tumore und Krebserkrankungen auf Mykoplasmose zurückzuführen sind, sondern teilweise über Alterationen (krankhafte mutative Veränderungen) des Zellkerns entstehen. 80 % unseres Budgets im Gesundheitswesen muss für die Behandlungen von Folgeerkrankungen (Zivilisationserkrankungen) aufgrund ungesunder Lebensumstände, in erster Linie durch falsche Ernährung getriggert, aufgewendet werden. Die Ernährung und toxische Einwirkungen aus der Umwelt sind die ursächlichen Trigger für Krebs. Zu den toxischen Einwirkungen zählen aber nicht nur direkte Gifte aus der Umwelt, sondern vor allem Infektionserreger, wie pathogene Mykoplasmen. Mykoplasmen sind in unserer Umwelt reichlich vorhanden und werden von uns, da auch aerogen übertragbar, laufend eingeatmet. Diese harmlosen Kleinstorganismen schaden unserem Körper jedoch nicht. Hier werden ausschließlich hoch pathogene Tiermykoplasmen abgehandelt, die den Körper chronisch besiedeln, ihn für sich zu Nutze machen und das Immunsystem auf fatale Weise umprogrammieren. Die genaueren Abläufe darüber besprechen wir in den anschließenden Absätzen. Hier handelt es sich um Mykoplasmen, die normalerweise in Tieren nicht vorkommen sollten und bei uns erst vor wenigen Jahren als unliebsame Immigranten in Tieren einer Organisation entdeckt wurden.

Bereits im Jahre 1948 untersuchte der Tierarzt, Prof. Dr. med.vet. Franz Gerlach spontan entstandene, bösartige, aber auch nicht maligne Tumore bei Tieren und im Vergleich dazu auch Tumorgewebe menschlichen Tumoren entstammend. Er fand in all diesen tumorösen Veränderungen Kleinstmikroben der selben Art und bezeichnete diese als Micromyzeten. Es gelang ihm sehr einfach im Versuch, diese Tumore auf andere Tiere zu übertragen und sprach er vom infektiösen Tumorgeschehen. Er vermutete vorerst Viren, da diese Mirkoorganismen so klein waren, eine Größe lediglich von 0,3 bis 0,8 qm aufwiesen und keine Außenhaut besaßen. Bei weiteren mikroskopischen Studien erkannte er vielfältige Formen sporenartiger Ausbildungen und ging von pilzartigen Mikroorganismen aus. Im Jahre 1950 benannte er, nach eingehenderen Untersuchungen, diese entdeckten Erreger als Mykoplasmen. Auch andere Forscher arbeiteten bereits damals an dieser Materie und kamen zu selbigen Ergebnissen. Auch Ihnen gelang es sehr einfach, in bösartigen Tumoren hoch pathogene Mykoplasmen nachzuweisen und mittels dieser die Tumore auf andere, auch auf andere Tierarten zu übertragen. So wurden mykoplasmoide Karzinome von Menschen im Versuch sehr einfach auf Tiere übertragen - infektiöse Tumore, infektiöse Karzinome - mykoplasmaler Krebs.
Mykoplasmale Neoplasien sind meist spontan auftretende Tumore, schnell wachsend und massiv streuend.

Wir wissen, dass Magengeschwüre z.B. durch das Bakterium 'HELICOBACTER PYLORI' verursacht wird.

Neueste Forschungserkenntnisse zeigten, dass CHLAMYDIEN Arteriosklerose verursachen und somit Herzinfarkt und ich zitiere nun die diesbezügliche Forschung wörtlich : 'Eine Antibiotika-Therapie gegen Herzinfarkt wird nicht mehr lange auf sich warten lassen'.
Forscher machten die Beobachtung, dass auch eine bestimmte Ernährung einen äußerst positiven Einfluss hinsichtlich der Immunabwehr gegen diese bestimmten Chlamydien ausübt.

Der Forscher, Luc Montanier, Frankreich, erkannte zusammen mit Robert C. Galto, USA, dass HIV (AIDS) nur dann zum Ausbruch kommt, wenn pathogene Mykoplasmen als Aktivatoren hinzutreten. Ich habe diese Arbeiten jüngst entdeckt und bin sprachlos, da ich noch vor Monaten auf den Mykoplasmenseiten MYKOPLASMOSE - Mops selbst schrieb, als ich das Beispiel von HIV für die Immunschwäche, durch Mykoplasmen hervorgerufen, kurz erwähnte, dass ich nicht gerne Viren mit Bakterien vergleiche und lag damit doch gar nicht so falsch ! Die meisten Mykoplasmen sind harmlos, wir atmen diese sogar laufend ein und dennoch gibt es hoch pathogene darunter, die wir zuvor nicht in Österreich hatten, die ausschließlich auf Kosten des Wirtes wachsen und die Fähigkeit besitzen, sich dem Immunsystem des Wirtes zu entziehen, das Immunsystem zu irritieren, sich dieses sogar zunutze zu machen und damit schwerst zu schädigen. Auf diese spezielle Fähigkeit der hoch pathogenen Mykoplasmen gehen wir nun im folgenden näher ein :

Unter den Mykoplasmoiden gibt es die verschiedensten Subtypen. Auch die Ureaplasmen gehören natürlich zu den Mykoplasmen. Die verschiedenen hoch pathogenen Subtypen sind natürlich in ihrer Pathogenität unterschiedlich spezialisiert. So haben USA-Krebsforscher den Genitalium hochgradig in Osteomyelom-Patienten (ein extrem maligner Knochenkrebs) entdeckt und sein ultimatives Verteidigungssystem, das Mykoplasmenprotein M.

Bis heute werden 78 verschiedene Arten von Mykobakterien beschrieben, wobei die Mehrzahl in den letzten 25 Forschungsjahren verifiziert wurde. Ureaplasma Canigenitalium, nach Österreich verbracht, gilt als Neumutation weltweit und kann mit dem ebenfalls in Kalifornien jüngst entdeckten Genitalium und seinen Fähigkeiten verglichen werden.

Krebs entsteht im allgemeinen durch ein Zusammenwirken zellkernschädigender Einflüsse, zu denen im besonderen die indirekten Einflüsse einer Mitochondrienalteration (Veränderung in den Energiekraftwerken der Zelle) gehören. Die Mitochondrien sind für die oxidative Phosphorylierung verantwortlich (diese haben wir bereits unter dem Kapitel der Oxphos-Erkrankungen abgehandelt). Tritt nun eine Störung im Sauerstoffangebot durch chronische Entzündungsprozesse ein, wie diese durch pahtogene Mykoplasmen natürlich hervorgerufen werden, ist die oxidative Phosphorylierung erheblich gestört. Hierzu darf ich zwecks Erklärung genauer ausführen : in jeder Körperzelle gibt es ein vom Zellkern unabhängiges Erbgut, welches nicht der bisher üblich bekannten mendel'schen Vererbung unterliegt, sondern werden diese Gene vollkommen unabhängig vom Erbgut des Zellkerns einer jeden Körperzelle vererbt. Auch dies habe ich sehr genau unter dem Kapitel Oxphos-Erkrankungen abgehandelt. Nun, die Mitochondrien sind die Energielieferanten der Zelle, ohne diese eine Zelle nicht lebensfähig ist. Woher kommen nun die Mitochondrien ursprünglich ? Mitochondrien waren ehemals aerobe Bakterien, die von der primitiven Eukariontzelle zum Zwecke einer effektiven Energiegewinnung symbiontisch aufgenommen wurden. Alle unsere Zellen sind Eukariontzellen, das sind Zellen, die im wesentlichen aus dem Zellkern mit der Erbinformation, den Ribosomen - den Proteinfabriken, den Zentriolen, die unter anderem während der Mitose den Spindelapparat zur Trennung der Chromosemen bilden und für die physikalische Stabilisierung der Zelle verantwortlich zeichnen, dem endoplasmatischen Retikulum - dem schnellen Transportsystemn für chemische Stoffe und wird auch vom ER die neue Kernmembran während der Mitose abgeschnürt, dem Golgi-Apparat, der für die Verteilung der Proteine an ihren Bestimmnungsort und für deren Modifizierung verantwortlich ist, wobei defekte Proteine ausgesondert und abgebaut werden, den Lysosomen und Peroxisomen - den Verdauungsorganellen der Zelle, den Zellorganellen, die hier innerhalb der Körperzelle ähnliche Aufgaben besitzen, wie unsere Organe (Lunge, Leber, Nieren), dem Zytoplasma - einer flüssigen Matrix der Zelle, das von der Zellmembran nach außen begrenzt wird, bestehen. Primitive Eukariontzellen stellten die Vorstufe unserer heutigen Körperzellen dar, jedoch wiesen sie noch keine Mitochondrien auf, zum Zwecke einer effektiven Energiegewinnung und nahmen diese vorerst aeroben Bakterien in einer Symbiose auf und lagerten sie in sich ein. Daher arbeitet das Kerngenom einer jeden Körperzelle und das Genom des Metochondrions bis heute vollkommen unabhänging von einander, indem es über verschiedene Replikationsmechanismen und Vermehrungszyklen verfügt und lediglich eine Kontrolle des einen Genoms über das andere vorliegt und damit kooperieren beide Genome miteinander, obwohl sie getrennte Einheiten geblieben sind. Treten nun durch pathogene Mykoplasmen chronische Entzündungsprozesse ein, kommt es zu einer defektmutierten Rückentwicklung der Mitochondrien, die reduplikationsfähig sind, aber nur noch die anaerobe Glykolyse beherrschen. Metachondrien pflanzen sich nun metastatisch über den Ausstoß von Ribosomen fort. Ribosomen dringen dabei in den Zellkern ein und führen zur Mutation der Körperzelle - Krebs.



Damit wurde von Forschern der Molekularmedizin bewiesen, dass pathogene Mykoplasmen äußerst großen Einfluss auf Krebs (Tumore maligner Natur) ausüben, diesen sehr leicht triggern und für dessen Streuung ursächlich verantwortlich zeichnen können.



Ich zitiere neue Forschungsarbeiten aus der Krebsforschung jetzt wörtlich : P.B.Macomber, UK, erreichte invitro eine kanzerogene Veränderung tierischer Fibroplasten (Bindegewebszellen) mittels normaler Mykoplasmensekretionen (hierunter werden immer pathogene Mykoplasmen natürlich verstanden). In ähnlicher Weise beschreibt Dr. Hulda Regehr Clark den Übertritt eines winzigen Parasiten aus dem Darm (Mykoplasmen sind Parasitäre) in den Blutkreislauf. Dieser bildet den Wachstumsfaktor Ortho-Phospho-Tyrosin, der vorgeschädigte Zellen zur Teilung und zum ungebremsten Zellwachstum bringt. Eine gesunde Leber eliminiert diesen Wachstumsfaktor, daher sind hier vor allem Menschen gefährdet, die eine inapperente Leberinsuffizienz aufweisen.

Nun fragt man sich natürlich, was mit den körpereignen Abwehrkräften in solchen Fällen geschieht und warum diese nicht sofort eingreifen ?
Ein Krebstumor verfügt über ein eigenes Abwehrsystem.
San Francisco Medical Research Foundation : 'die Tumorzelle besitzt ein spezielles Krebszellantigen, genannt MALIGNIN, doch wird dieses in der Regel von einer polysaccharid Schleimschicht bedeckt und verhindert so den Antikörperkontakt. Nach diesen Forschungsarbeiten sind vor allem Polysaccharid-Sekretionen aus Krebszellen für die Tarnung des Malignins verantwortlich. In diesem Zusammenhang fanden die Forscher ebenfalls heraus, dass auch Mykoplasmen zum Eigenschutz gewaltige Mengen dieses Polysaccharid-Schleimes produzieren. Zusätzlich binden Mykoplasmen über Galaktan-Polysaccharide (wasserlösliche Polysaccharide) Antikörper und verhindern damit, phagozytiert zu werden. (Unter der Phagozytose versteht man die Zerstörung einer infizierten oder mutierten Zelle durch Phagozyten, das sind speziell zu diesem Zwecke differenzierte T-Lymphozyten). Zusätzlich verhindern Mykoplasmen die Produktion von Interleukin 2 ( = T Zell-Wachstumsfaktor) durch T Helfer Zellen. Ist ein Krebszelltumor erst einmal existent, verhindern Mykoplasmen über ihre Bildung von Superantigenen eine wirkungsvolle Immunantwort. Bei Superantigenen handelt es sich um erst vor einigen Jahren gefundene, bakterielle Komponenten, die bestimmte T Zellen stimulieren und damit zu einer massiven Zytokin-Lymphokin-Ausschüttung führen. Diese vorerst sehr gewünschte Überproduktion von Zytokinen führt jedoch nachfolgend zu einer Auslöschung der aktivierten T Zellen. Dadurch entsteht eine deutliche Immunsuppression'.

Bei Rüden der betroffenen Zuchtorganisation mit Mykoplasmose konnte ich selbst im Ejakulat, in dem die hoch pathogenen Mykoplasmen nachgewiesen wurden, eine auffallend große Anzahl von T-Lymphozyten vorfinden. Einen betroffenen Rüden entsandte ich zum Ultraschall und wurden 2 Neoplasien der Prostata vorgefunden. Des weiteren konnte ich ebenfalls in einem Fallbeispiel dieser Mykoplasmenkontaminierten in der Milch einer laktierenden Hündin eine auffallend hohe Anzahl dieser T-Zellen vorfinden und wurde diese Milch von den Welpen auch nicht vertragen, was aufgrund der massiven Einflutung der T-Lymphozyten verständlich wird. Ihre Matrix enthält natürlich Toxine, die gegen Eindringlinge (Bakterien, Viren, Pilze) wirken sollen und bei Fehlsteuerung durch einen Aktivator, wie z.B. Mykoplasmen, können solche Zellen sehr leicht entgleisen und gesundes Gewebe zerstören, in diesem Falle war es mit Muttermilchunverträglichkeit verbunden. Weiters hat sich mir aus dieser Tiereinrichtung ein Fall zugetragen, wobei ein Niederländer Mykoplasmose-Tiere aus belasteter Zucht dieser Tiereinrichtung erwarb und die Neoplasie im tieferen, also weniger zugänglichen Bereich, des Gehörganges von uns mittels starkem Desinifziens zusammen mit einer speziellen Nährlösung zwecks Schonung des gesunden Gewebes zur Spontanablösung des Tumors führte, welcher dann einfach bei einer Biopsie-Entnahme mittels Besteck nur mehr aus dem Gehörgang, ohne chirurgischen Eingriff, in abgelöster Form gezogen werden musste. Ähnliche Tumorvernichtung erreichte bereits im Jahre 1950 Dr. Gerlach mittels instillierender Methode, jedoch direkt in das Tumorgewebe zum Zwecke der Abtötung der Mykoplasmen im tumorösem Bereich.

Daneben ist interessant zu erwähnen, dass es einigen Forschern gelungen ist, mykoplasmoides Tumorwachstum mittels eines bestimmten Ernährungsprogrammes beim Menschen zu reversieren, dies am Rande zu diesem Thema bemerkt. Es wird auch verständlich, wenn man an die Mitochondrien und deren Aufgabe denkt.



Neben ihrem Einfluss auf das Krebswachstum sind Mykoplasmen auch am Entstehungsmechanismus von Autoimmunerkrankungen beteiligt. Verschiedene Mykoplasmen vermögen die humorale (die angeborene) Immunantwort, wie auch die zelluläre = die adaptive (die durch Erregerkontakt erworbene) Immunantwort zu supprimieren. Außerdem passen sie sich den Antigen-Eigenschaften ihres Wirtes an, sodass sie vom Immunsystem nicht als fremd angesehen werden. Dies führt zu einem chronischen Krankheitsverlauf der typisch für Mykoplasmeninfektionen ist. Durch diese Modulation der pathogenen Mykoplasmen kommt es auch zu einer nicht spezifischen Aktivierung von Lymphozyten, einer verspäteten Einleitung von spezifischen Immunantworten und zur Produktion von Autoantikörpern gegen verschiedene, eigene Gewebe des Wirtes.



Damit ist der Molekularmedizin der Nachweis gelungen, dass pathogene Mykoplasmen auch für die Entstehung von AUTOIMMUNERKRANKUNGEN primär verantwortlich zeichnen können.



Daneben können pathogene Mykoplasmen eine Reihe von

verschiedensten Folgeerkrankungen

verursachen, wie nur z.B. die infektreaktive Polyarthritis. Diese betrifft wiederum Menschen, die eine Mutation an den Immunglobulinen HLA-B27 aufweisen und dies nur als Beispiel von vielen, potentiellen Folgeerkrankungen. Da es keine Säugetiere und auch keine Menschen gibt, die im Genom mutationsfrei sind, bedeutet eine importierte, hoch pathogene Mykoplasmenspecis somit immer eine große Gefahr auch für alle anderen, einschließlich des Menschen, vor allem, wenn an Tieren beobachtet wurde, dass massivste Erkrankungen, auch Krebs, schwerste Septikämien und Todesfolgen auftreten.



Anhand der Ergebnisse seiner langjährigen Forschungsarbeiten kam Tierarzt Prof. Dr. Gerlach zu der Überzeugung, dass Mykoplasmen, welche direkt in malignen Tumoren von Mensch und Tier vorkommen, diese auch selbständig auslösen und dass solche Mykoplasmen höchst krebserregend sind. Wir beobachteten ebenfalls ein erhöhtes Krebsrisiko bei Tieren dieser Zuchtorganisation, vor allem in den Bereichen der Maulhöhle, des Gehörganges, aber auch des Bauchraumes, Neoplasien des Geschlechtsapparates und Formen von Blutkrebs. Im Bereich der Maulhöhle und des Gehörganges handelte es sich um Plattenepithelzellkarzinome. Nach Prof. Gerlach ist die Latenzzeit nach Infektion mit hoch pathogenen Mykoplasmen bis zum Ausbruch des Krebses unterschiedlich.



Im nachfolgenden arbeitete Prof. Dr. Franz Gerlach ausschließlich mit Material aus Angola und der Türkei, da es diese hoch pathogenen Mykoplasmen bisher in Westeuropa noch nicht gab. Nachstehende Laborbilder stammen direkt aus den Arbeiten Prof. Gerlach und dienen hier zur Veranschaulichung seiner Studien und der Übertragung vom mykoplasmalen Karzinomen aus dem Tumoren in das Gewebe vormals nicht infizierter Tiere. Dr. Franz Gerlach gelang damit der Beweis der 100 %-igen Übertragbarkeit mykoplasmaler, maligner Tumore. Für seine Entdeckung wurde er für den Nobellpreis in der Forschung nominiert, kam es jedoch in der Folge nicht zur Verleihung, deren Gründe nicht geklärt sind. Die Arbeiten dieses Wiener Tierarztes und Professors der Veterinärmedizin sind von sehr hohen wisschenschaftlichen Wert und widmete er sein Leben der Erforschung der Mykoplasmen.

Ein Teil seiner Arbeiten über hoch ansteckende Karzinome, nachgewiesen von Prof. Franz Gerlach, wurden 1959 veröffentlicht und erschienen auch in der Wiener tierärztlichen Monatszeitschrift im Jahre 1970, Heft 6/7. Sie finden diese unter :

http://issels.com/publication-library/biology-of-mycoplasma/

Mykoplasmaler Krebs ist hoch contagiös, aggressiv multibel streuend. Prognose immer infaust !



Mykoplasmen - Prävention

Hochpathogene Mykoplasmen sind bisher in unserem Land, und schon überhaupt nicht bei Hunden, vorgekommen. Diese Erreger wurden mit Importen zu uns gebracht. Ich ersuche daher jeden, Hunde nicht einfach aus dem Ausland mitzunehmen, ungeprüft zu uns zu bringen, Sie gefährden damit die Gesundheit der Tiere unseres Landes und vor allem auch die Gesundheit und das Leben von uns allen !

Pathogene Mykoplasmen übernehmen immer die immunologische Kontrolle über ihren Wirt. Es gibt keine Abiosen, die nachhaltig Mykoplasmen eliminieren können. Mit Abiosen gewinnen diese Mikroorganismen immer mehr an Virulenz. Eine Zucht mit mykoplasmen-infizierten Tieren ist möglich, für eine kurze Zeit und es ist ein Verbrechen, diese Erreger mittels den infizierten Welpen weiter zu verbreiten. Besonders Welpen geben diese Erreger, wenn kontaminiert, hochgradig in die Außenwelt ab, da ihr noch junges Immunsystem diesen Mikroben vollkommen hilflos ausgeliefert ist. Auch mit Mykoplasmen infizierte Hunde können vorerst Welpen erbringen, auch vorerst normal große Würfe, die allerdings sehr bald an Welpenzahl abnehmen und Sterilität tritt ein. Die Hündin überträgt dann Mykoplasmen plazentär, der infizierte Rüde direkt in seinem Samen. Eine Vermehrung erregerkontaminierter Tiere ist unbedingt zu vermeiden, ebenfalls zum Schutz von Mensch und Tier ! Kontaminierte Tiere sind zu isolieren.

Wenn Sie einem Tier helfen wollen, suchen Sie dieses nicht in Tötungsanlagen, in fragwürdigen Einrichtungen und an Plätzen, die jeglicher Hygiene entbehren. Sie bringen damit das Elend zu uns und ich spreche von den Krankheiten, den Erregern, die wir hier nicht kennen und denen wir damit dann auch alle schutzlos ausgeliefert sind. Unsere Tiere sterben qualvoll, bis wir endlich wissen woran und können dann oft nur betäubt dulden und nicht helfen und wir alle sind in Gefahr. Solche Erreger machen auch vor Menschen nicht halt, sie treten über. Gehen Sie in ein österr. Tierheim, wenn Sie helfen möchten und lassen Sie sich dort beraten.

Suchen Sie einen gepflegten und geprüften Rassehund, lassen Sie sich nicht nur die zur Rasse gehörenden Untersuchungen vorlegen, sondern bestehen Sie auch auf eine Hygieneprüfung - eine bakteriologische Austestung über ein akkreditiertes Labor. Ich selbst betreibe seit über 35 Jahren bakteriologische Prüfungen bei meinen Hunden und Welpen ohne diese Austestungen werden von mir niemals entlassen. Eine seriöse Zuchtstätte wird in bestimmten Intervallen auch die Keimflora ihrer Hunde auf ihre Gesundheit kontrollieren. Ein gesunder Hund aus guter Zucht wird niemals Krankheiten übertragen, Krankheitserreger sogar eliminieren, allerdings keine Exoten, die mitgebracht werden von Menschen, die ohne sich näher zu informieren, unser Allgemeinwohl damit rücksichtslos gefährden.



unter der Rubrik Zuchthygiene finden Sie weitere Informationen darüber, wie von einer gewissenhaften Zuchtstätte präventiv gegen potentielle Eindringlinge vorgegangen wird, bzw. welch spezielles Untersuchungsprogramm laufend durchgeführt werden muss, um pathogene Erreger im Bedarfsfalle sofort zu eruieren, bzw. bestenfalls deren Zutritt in die Zuchtstätte zu vereiteln.

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