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Mopswelpen 1
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Mopswelpen 7
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Mopszucht Bilder 28
Mopszucht Bilder 29
Mopszucht Bilder 30
Mops-Kunst PugArt
Inhaltsverzeichnis
Allgemeinmedizin
Augenerkrankungen
Belastungstest Mops
Bewegungsapparat
Ernährung
Gynäkologie
Hauterkrankungen
Infektionsmedizin
Mikrobiologie
Molekularmedizin
Mycoplasmose
Oxphos-Erkrankungen
Röntgenbilder Pugnax
ZNS und PNS
Zuchtphilosophie
Mops



Der Mops - ein besonderes Kulturgut der Hundezucht

Vorliegende Präsentation ist sehr speziell der alten Kulturrasse MOPS gewidmet und wird hier genau auf alle Rasseeigentümlichkeiten eingegangen. Sie erfahren in dieser Rubrik Näheres über die Entstehung und Geschichte des Mopshundes, seinen Charakter, seinen Rassestandard, seine genetischen Besonderheiten, über die heutigen Launen der Mops-Modezucht und was Sie beim Kauf eines Mopshundes beachten müssen. Diese Seiten bieten korrekten Einblick in eine alte Rasse und dienen damit dem besseren Verständnis für den Mops.



PRÄAMBEL :
Die Österreichische Mopszucht CANIS PUGNAX beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren mit der Förderung des gesunden Mopshundes im Rahmen der FCI, des PDC GB, in unserem Land, um Hunde dieser alten Rasse von höchster Qualität zu wahren, kombiniert mit mopsgerechter Sportlichkeit, Lebensfreude, gesunden Erbanlagen und einem Charakter, der im Hunderreich einmalig ist. Hinter der Zuchtfamilie stehen 2 alte, englische, Linien - Rosecoppice und Paramin, die einst aufgrund ihrer herausragenden Schönheit Weltruhm erlangten sowie sehr gesunde, langlebige, Vertreter hervorbrachten. Vertreter dieser alten Mopslinien wurden in der österr. Mopsförderstätte miteinander verschmolzen, um deren wertvolles Erbe und urtümlichen Vorzüge für die Zukunft der Rasse zu erhalten, kam doch einst auch ein Mops aus Österreich nach England, dessen Gene auch heute noch in den Mopshunden weiterleben. Obwohl die Rasse auch in Österreich über sehr lange Wurzeln verfügt, hat sich zuvor nie eine langjährige Förderstätte für diese Rasse bei uns gefunden. Auch heute beherrschen, neben den zahlreichen Designer-Mopshunden (nicht reinrassig lt. Genaustestung Mischungen), Mopshunde aus Osteuropa die Szene und damit die fehlenden, medizinischen, Untersuchungen, die gerade für diese Rasse äußerst von Nöten sind, will man gesunde Rassevertreter mit hoher Lebensqualität ziehen. Canis Pugnax erarbeitet seit Beginn der Mopsförderung in unserem Lande entsprechende Untersuchungsprogramme, die exakt auf den Mops abgestimmt sind, aus denen nun 2018 bereits die 8., in Österreich gezogene, Mopsgeneration hervortritt, und ohne die eine Mopszucht auf gesunder Basis nicht möglich ist.

Aufgrund der Vordringlichkeit zum Thema 'Gesundheit des Mopses' erlaube ich mir, die genetischen Besonderheiten meiner Rasse in den Vordergrund zu heben, Sie in dieses Gesundheitsprogramm einzuführen und eröffne dieses Kapitel mit den gesundheitlichen Untersuchungen, die Mopshunde vor Eintritt in die Zucht unbedingt wahren sollten.

Zuvor ist jedoch ebenfalls hervorzuheben, dass der Mops nicht nur ein sehr altes, lebendes, Kulturerbe der Rassehundezucht repräsentiert, sondern ein Hund ist, der dem Menschen über alle Maßen zugetan. Ein Hund, der dem Menschen seine ganze Liebe, sein Leben widmet, ist auch von seinem Halter entsprechend zu würdigen. Ein Mops-Leben-lang lebt der Mops mit den Seinen, nimmt Anteil am Leben seines Besitzers, er achtet auf die Seinen und auf einen Mopshund wird geachtet, er ist der Familienhund und liebt gemütliche Bewegung, Spaziergänge, Wanderungen, er bewegt sich mit der Eleganz des Dicken und wird bei richtiger Haltung sehr alt. Der Mops ist ein Läufer, aber kein Supersprinter, er läuft nicht neben dem Fahrrad her und joggt nicht mit seinem Herrn, dafür sind Windhunde geschaffen, für Zwerghunde bedeutet derlei Leistung Tierqäulerei, der Mops wandert gemütlich mit den Seinen, auch den gesamten Tag. Der Mops liebt Kinder über alles und läßt sich von diesen alles bedingungslos gefallen, der Mops ist kein Kinderspielzeug und darauf achtet sein Besitzer. Der Mops lebt in der kleinsten Wohnung, im größten Palais, jedoch der Mops lebt mit und für SEINEN oder SEINE MENSCHEN ! Ein Mops ist, wie ein kleines Kind, sehr neugierig, sehr intelligent, sehr erpicht, zu lernen und auf den Mops ist zu achten, damit ihm nichts passiert. Im Gegenzug achtet der Mops auf Sie und schenkt Ihnen ein Leben voll Liebe !






Die genetischen Besonderheiten des Mopses

Nachstehend werden jene gesundheitlichen Aspekte angeführt, für die ein Mops vor Zuchtantritt medizinisch unbedingt zu prüfen ist, damit seine einwandfreie Gesundheit gewährleistet und auf seine Nachkommen übertragen werden kann.
Sie finden hier alles, worauf vor Anschaffung des Mopses zu achten ist und worauf die Eltern des Mopses geprüft sein müssen, indem Sie die unterlegten Absätze anklicken :

Keilwirbelbildung - Hemivertebra ;

Angeborene Hemm-Missbildung von Wirbelkörper der Wirbelsäule. Der Erbgang ist komplex und von verschiedenen Genloci gesteuert. Keilwirbel kommen bei Brachyzephalen häufig vor und sind durch entsprechende Zuchtmaßnahmen verhinderbar. Keilwirbel können jedoch auch vielfältige andere Ursachen haben, auf die in diesem Kapitel (Link direkt oberhalb) kurz eingegangen wird.

pug dog encephalitis - PDE ;

die Pug Dog Encephalitis gehört als Mitochondriopathie zu den Oxphoserkrankungen. In den USA wurde über den Pug Dog Club of America von einem führenden Labor eine Bestands-Statistik erstellt, wonach bereits 40 % der Population Hochrisikoträger sind, das bedeutet, die rezessive Anlage auf beiden Chromosomensätzen tragen. Es hat sich gezeigt, dass von ca. 8 doppelfaktorigen PDE-Gen-Träger 1 tatsächlich erkrankt, was allerdings bei 100 Mopshunden 5 Erkrankungsfälle ergibt, die ab Ausbruch der Erkrankung nur mehr wenige Monate leben. Die Prognose ist ab Ausbruch immer infaust. Eine Therapie gibt es nicht. Ich betone : eine Therapie gibt es nicht, wenn gleich man immer wieder von Fällen hört, die mit Therapie einige Jahre lebten. Das war dann allerdings keine PDE ! Knapp unter 30 % der Population sind Intermediärtypen zur PDE. Diese erkranken nicht, vererben die Gene jedoch weiter. 30 % der Population in den USA sind lt. Statistik PDE frei. Lt. Untersuchungen von Laboklin, dem führenden Genlabor für Hundezucht, tragen im deutsch-sprachigem Raum bereits über 50 % das Leukozyt-Antigen DLA-DPB1 auf beiden Chromosomensätzen. Eine äußerst alarmierende Studie für diesen tödlich verlaufenden Hirnschaden und ich kann darüber nur verständnislos den Kopf schütteln, wie in meinem Klub, in dem ich die Situation vorgetragen habe, meine Forderung zur Untersuchung vollkommen ignoriert wurde und wusste man nicht einmal Nährers über diese Erbkrankheit. Warum nur jeder 8. Mops, der das defekte Leukozyten-Antigen doppelfaktorig trägt, erkrankt, wird gerade von einer Neurologien des PDC of America erforscht und hoffe ich, dass Ergebnisse bald der Rasse vorgebracht werden können. Das betreffende Leukozyt-Antigen DLA liegt auf dem Chromosom 12/3 und ist hier mit weiteren 3 Genen : DRB, DQA, DQB verlinkt. Vermutlich kommt es auf die entsprechende Verlinkung an, damit die Erkrankung ausbrechen kann. Die Forschungen diesbezüglich werden betrieben. Nicht jede Meningoezephalitis ist eine erbliche Form beim Mops und auch nicht jede nekrotisierende Enzephalitis ist eine PDE, da es bestimmte Erreger gibt, die bei Besiedelung des Hirns zu schweren Entzündungen, mit sich anbindendem Zelltod (Nekrose) der Hirnzellen, führen. Die PDE beim Mops ist bei uns mittlerweile zwar in aller Munde, jedoch merke ich, dass die Kenntnisse über diese tödliche Krankheit fehlen. Epilepsie kommt beim Mops ebenfalls vor und hat mit der echten PDE nichts zu tun und die septikämischen Hirn- und Nervenentzündungen schon überhaupt nichts. Die PDE gibt es nur bei der Rasse Mops und die Erkrankung zeigt ein sehr typisches, unverwechselbares Bild und erst im Endstadium kommt es kurzfristig zu schweren Krämpfen mit anschließendem Exitus. Der Verlauf der PDE dauert im Schnitt (mit oder ohne angeblicher Behandlung) 6 Monate und wurde vom Club für den Mops in Deutschland mittels eines Films demonstriert, der die exakte Charakteristik der Erkrankung wiederspiegelt. Kein Mensch oder Tier mit Epilepsie verhält sich dermaßen und schon überhaupt nichts und niemand mit schwerer Septikämie .
Dieser Film zeigt die typische Charakteristik des Anfangstadiums und des Verlaufes der echten PDE : http://www.youtube.com/watch?v=MYCHvyYeC64 ;
Dieser Film zeigt den Verlauf der echten PDE mit den typischen Krämpfen und Verhalten des erkrankten Mopses : http://www.youtube.com/watch?v=C2ucrnpJLfU ;
Dieser Film zeigt das Endstadium mit Krämpfen : http://www.youtube.com/watch?v=s5JlSSK9dr8 ; Ich denke, dass nun wohl niemand Epilepsie oder Infektionen mit PDE verwechseln kann.
Ich danke für die Veröffentlichung und hoffe auf nützliche Reaktionen zur Untersuchung der Zuchttiere, damit diese Krankheit gestoppt werden kann !
Seine Zuchthunde nicht für eine medizinischen Prüfung heranzuführen, ist in meinen Augen ein Verbrechen ! Seit einigen Jahren gibt es einen verlässlichen Gentest und bedanke ich mich hierfür bei : http://www.laboklin.com ;

VERERBUNG der PDE :
Die Pug Dog Encephalitis, kurz als PDE bezeichnet, bzw. die Nekrotisierende Meningoenzephalitis, gekürzt NME (wobei es bei dieser Bezeichnung allerdings zu Verwechslungen mit der infektiösen Meningoenzephalitis mit sich anbindenden Gehirnzellnekrosen kommen kann, wie bei der Zecken-Meningoenzephalitis, bzw. nach Infektionen mit Borrelien, anderen Spirochäten, bestimmten Bakterien, Pilzen und Viren, deren Formen natürlich nicht erblich sind), unterliegt einem einfach mendelnden, rezessiven Erbgang. Dies bedeutet, dass ein Mops nur daran erkranken kann, wenn der das defekte Leukozyt-Antigen DLA mit den entsprechenden Verlinkungen zu den anderen 3 Genen des Chromosoms 12/3 doppelt, also auf beiden Chromosomensätzen, aufweist, somit das Defekt-Gen für PDE von beiden Eltern erhalten hat. Werden 2 Mopshunde gepaart, deren entsprechendes Leukozyt-Antigen intakt ist, können aus solchen Paarungen niemals PDE - kranke Mopshunde oder Träger hervorgehen. Trägt ein Elternteil das Defektgen DLA-DPB1 einfach, der andere Elternteil ist reinerbig für das intakte Leukozytantigen, können ebenfalls aus diesem Wurf keine direkten Nachkommen an PDE erkranken. Tragen beide Eltern das defekte Leukozyt-Antigen jeweils einfach auf einem Chromosomensatz, werden aus diesem Wurf 25 % der Welpen vom Defektgen vollkommen frei sein, 50 % das Defektgen einfach tragen und somit nicht an der erblichen Form erkranken und 25 % tragen das Defektgen doppelt und haben somit ein hohes Risiko an PDE zu versterben. Trägt ein Elternteil das PDE Gen doppelt, der andere einfach werden 50 % das Defektgen einfach tragen und nicht an PDE erkranken, 50 % tragen das defekte Leukozyt-Antigen doppelt und haben somit ein hohes Risiko, PDE zu bekommen. Tragen beide Elterntiere das defekte Leukozyt-Antigen doppelt, werden auch alle Welpen aus diesem Wurf ein hohes Erkrankungsrisiko aufweisen. Ob nun ein doppelfaktoriger Mops tatsächlich an PDE erkrankt, hängt von der Verlinkung mit den anderen 3 Genen desselben Genlocus ab. Laut Statistik erkrankt ja 'nur' jeder 8. Mops, der doppelter Defektgenträger ist, tatsächlich an PDE und hier sind die genaueren Forschungen noch im Gange.

NACHWEIS der PDE im KRANKHEITSFALLE :
Die Pug Dog Encephalitis ist bei uns eine wenig verstandene Erkrankung des Gehirns. Sie wird immer wieder mit anderen Störungen des Zentralnervensystems verwechselt, u.a. mit Epilepsie, Tumoren im Rückenmark und Gehirn, mit Lähmungen, obwohl PDE nicht mit Lähmungen beginnt und auch nicht spontan, sondern einschleichend und sie wird oft auch mit schweren Septikämien verwechselt. Man liest auch immer wieder Berichte von anderen Rassen, welche PDE hätten und dann mittels Lomustin und Prednison auffallende Besserungen erzielten. Das ist natürlich Unsinn. Zytostatika bewirken bei bestimmten Tumoren Besserungen und werden in solchen Fällen wohl Tumore des ZNS vorgelegen haben. Man berichtet Fälle von PDE beim Yorkshire Terrier und sieht man sich den Verlauf der betroffenen Tiere an, erkennt man deutliche Unterschiede zur PDE, die nur beim Mops vorkommt. Hunde können an verschiedenen Erkrankungen des ZNS leiden und die Erkrankungen von Rückenmark und Gehirn sind sehr komplex, die meisten davon nicht, bis kaum erblich. Zeigt ein Mops hingegen Störungen im ZNS wird er immer unter PDE eingereiht und das ist vollkommen falsch ! Ich hoffe, dass obige Beiträge die eigentümliche Charakteristik dieser tödlichen Hirnkrankheit aufzeigen und damit in der korrekten Diagnostik hilfreich sein mögen. Die Pug Dog Encephalitis beginnt immer mit Verhaltensstörungen, nicht mit Lähmungen und Krämpfen ! Erst im weit fortgeschrittenen Stadium, nach deutlich ausgeprägter Demenz, treten mit dem Ende der Erkrankung Krämpfe und Lähmungen hinzu. Allerdings ist zu beachten, dass es bestimmte Nervengifte gibt, die eine, auch der PDE ähnliche, Symptomatik hervorrufen können. Für den betroffenen Patienten und seinen Halter ist es von immenser Bedeutung, die richtige Diagnose in kürzester Zeit zu finden. Reicht es für den Hund und den Halter aus, wenn die Diagnose PDE während einer Visite gestellt wird ? Nein, selbstverständlich nicht ! Was ist nun schnell möglich zu unternehmen, damit im Falle einer Erkrankung mit Beteiligung des ZNS die richtige und damit lebensentscheidende Diagnose gestellt werden kann ? Wenn ein Mops (plötzlich oder einschleichend) erkrankt und merkwürdige Symptome zeigt, muss vorerst sofort entsprechend einer schweren Infektion behandelt werden. Ebenfalls muss an eine Giftaufnahme gedacht und eine klinische Chemie durchgeführt werden, wobei auch unbedingt die Organwerte und Entzündungswerte weitgehend beinhaltet sein müssen. Bei Blutentnahme sollte ebenfalls sofort eine Probe an LABOKLIN zur Austestung auf PDE eingebracht werden. Dieses Labor ist für diese Erkrankung weltweit führend und nur dieses Ergebnis ist ausschlaggebend. Ist diese Probe negativ, kann eine PDE auch nicht mehr in Betracht gezogen werden. Ergibt die PDE-Untersuchung einen PDE Nachweis in Form des doppelten Vorhandenseins des Defektgens DLA-DPB1, kann vorerst in Betracht gezogen werden, dass der Mops an der tödlichen Autoimmunerkrankung PDE erkrankt ist. Jegliche Behandlung erübrigt sich ! Prognose bei echter PDE immer infaust ! Erlösung bei Beginn sichtbaren Leidens. Zeigt allerdings der Blutbefund Entzündungswerte, die einer Infektion entsprechen, oder einer Vergiftung, ist trotz PDE-Bestätigung durch das Labor die Flinte nicht in das Korn zu werden, sondern der Patient entsprechend der zweiten Diagnose (Sepsis, Vergiftung) zu behandeln. Spricht der Patient auf die Behandlung an und zeigt genesende Fortschritte, ist er derzeit nicht an PDE erkrankt, sondern hatte eine Septikämie, die er sehr wohl, bei rechtzeitiger Behandlung auch unbeschadet überstehen kann. An PDE kann er allerdings noch in Zukunft gesondert erkranken. Zeigt der Patient einen positiven PDE-Befund, trägt er somit das Defektgen doppelt, und ist die klinische Chemie weitgehend in Ordnung, muss davon ausgegangen werden, dass der Mops an PDE erkrankt ist. Die Pug Dog Encephalitis ist keine Vergiftung und keine septikämische Erkrankung und zieht auch kein Organversagen nach sich, außer das Versagen des Hauptorgans des Zentralnervensystems. Die PDE kommt ausschließlich beim Mops vor und bei seinen Mischungen und sind somit auch alle Retro-, Farb- und sonstigen Designer-Mopshunde betroffen. Kommt der Mops aus einer PDE Labor-kontrollierten Zucht und erhalten Sie die Bestätigung im Kaufvertrag, dass eine Erkrankung des Mopshundes auszuschließen ist, brauchen Sie diese Krankheit bei Ihrem Mops nicht zu fürchten.




weitere Thematik folgt in Kürze - page under construction.





Wermuth lädt Sie zur Westminster ein !

Canis Pugnax Wermuth 



Bis zur Fertigstellung der restlichen Präsentation über das Gesundheitsprogramm für diese Rasse lädt Sie Canis Pugnax Wermuth ein, einen Blick auf den Westminster-Sieger 2018 zu werfen. Die Westminster-Show gehört neben der Crufts zu den größten Hundeausstellungen der Welt und hat heuer ein Mops die Gruppe der Gesellschaftshunde in den USA gewonnen. Es zeigt die Beliebtheit des rassereinen Mopses weltweit auf und gratuliere ich zu diesem Erfolg für die Rasse von ganzem Herzen !

Sieger Westminster 2018 : Hill Country's Puttin' On The Ritz
Züchter : Kristy Ratliff
Besitzer : Carolyn Koch
Handler : Esteban Farias - 'Biggie the pug' at Westminster Toy group, winner 2018

bitte genießen Sie die Vorführung eines Mopses dem Rassestandard entsprechend, aus medizinisch geprüfter, gesunder Zucht, keine PDE, keine HV, kein Entropium, korrekter, rollender Mopsgang von hervorragender und rassetypischer Qualität.

http://www.youtube.com/watch?v=CdX4VYd5VXk





MOPS - Rassestandard

Die Hoheit über den Rassestandard des Mopses obliegt Großbritanien.

Rassestandard der FCI - MOPS - finden Sie hier : MOPS FCI Rassestandard

Die Veranschaulichung des Rassestandards anhand eines lebenden Mopses, in diesem Falle des Siegers der Westminster Kennel Club Show, Best of Breed Minute Pug, finden Sie hier : http://www.youtube.com/watch?v=j4Wwp0jjfLE



Mops - quo vadis ?

Illustration des Rassestandard - GB (Alison Mount, pugdogclub); www.pugdogclub.org.uk



Der Mops - einst eine der gesündesten und langlebigsten Hunderassen der Welt !
Der Mops - heute die teuerste Rasse in der Medizin ?

Wie weit hat sich der Mops von seinem Rassestandard entfernt ?
Durch welche Umstände kam es dazu ?



der Mops von heute - eine Rarität



der Mops von heute - ein Massenprodukt



In diesem Kapitel werde ich die Unterschiede deutlich erkennbar präsentieren, welche Kriterien eine gesunde Anatomie beim Mops gestattet und welche hier vollkommen falsch interpretiert wurden und mittels Unkenntnis zu Deformationen und Krankheiten führten.

Für Interessenten, die mit einem Mops erstmals zusammen leben wollen, eine Seite, die er vor Anschaffung unbedingt beachten sollte. Exakt wird der Unterschied zwischen gesunden Tieren und kranken Merkmalträgern dokumentiert.

Diese Seiten befinden sich in Bearbeitung und werden bis Ende 2016 fertiggstellt sein. Für sämtliche Illustrationen, Bilder und Texte ist zu beachten : Mops pug.at HINWEIS



Mops : Körpergröße - Gewicht

Die Schulterhöhe des Mopses liegt bei ca. 28 cm und kommen kleinere und höhere Exemplare, abhängig von der Beinlänge, vor, wobei der Mops als Ideal mittellange Beine aufweisen sollte. Kurzbeinige Vertreter sind nicht dem Rassestandard entsprechend und weisen Konditionsmängel und Schwergeburten auf. Das Gewicht des Mopses liegt bei ca. 10 kg. Hündinnen sollten ein Gewicht von ca. 8 kg aufweisen und unter 7 kg nicht in der Zucht Verwendung finden. Rüden sollten ein Gewicht von mindestens 8 kg führen und kommen auch Exemplare von 12 kg vor. Möpse unter 6 kg sind verzwergt und erweist sich eine Zucht mit solch verkleinerten Exemplaren als schwere, gesundheitliche Beeinträchtigung im Sinne der Qualzucht, da die inneren Organe keinen ausreichenden Platz mehr finden, lehnt auch der Rassestandard diese Zwergformen mit Disqualifikation und Zuchtverbot ab. Ein sportlicher Mops mit adäquater Größe lt. Standard, sollte in der Zucht immer oberstes Gebot zur Gesunderhaltung und Konditionierung der Rasse bleiben.



Brachyzephalsyndrom

computer-tomographische Auswertungen finden Sie hier unter : Brachyzephalsyndrom - CT



Mops ohne Brachyzephalsyndrom

hierbei handelt es sich jedoch ausschließlich um Probanten, die röntgenologisch vollkommen offene Atemwege, trotz stark verkürzter Nasen, zeigen.

Bitte besuchen Sie hierzu das Forschungsergebnis der UNIVERSITY OF FLORIDA : Möpse ohne pathologisches Brachyzephalsyndrom



Mopszucht Österreich - CANIS PUGNAX seit 1985

bereits 8 Generationen prachtvoller, sehr vitaler Österreicher und eine der erfahrendsten Mops-Förderstätten Europas finden Sie hier : Mopsrüden, Mopshündinnen, Mopswelpen aus Österreich



Mops - Kauf : WARNUNG

Durch den Osttierhandel, sowie durch Unbedachtsamkeit und fehlende Sorgfalt wurde eine schwere Seuche nach Österreich verbracht. Näheres finden Sie hier : Mops - Kauf : WARNUNG



Wieviel kostet ein Mops ?

Wie man ein gesundes und schönes Exemplar dieser Rasse finden und alles Wissenswerte vor Anschaffung finden Sie unter dieser Rubrik : Wieviel kostet ein Mops



Zu dieser Seite gehören nachstehende Unterseiten :

Keilwirbelbildung - Hemivertebra
Brachyzephalsyndrom - CT
Möpse ohne pathologisches Brachyzephalsyndrom
Österreichische Mopszucht - CANIS PUGNAX seit 1985
A Lifetime With Pugs
Mops - Kauf : WARNUNG
Wieviel kostet ein Mops



der MOPS - der Hund der Liebe

Der Mops ist d e r M e n s c h e n h u n d .
Kein Tier auf dieser Welt versteht den Menschen so sehr, wie der Mops. Er ist eine der ältesten Hunderassen der Welt und seine Spuren führen nach China. Amerikanische Wissenschaftler haben das Genom verschiedener Hunderassen mit dem des Urvaters, des Wolfes, verglichen und auch den Geruchssinn von Hunderassen untereinander. Man kam zum Ergebnis, dass der Mops über einen weitaus besseren Geruchssinn verfügt, als die meisten Hunderassen, als jene Rassen, die über viele Jahre zur Fährtensuche im Dienste des Menschen standen, wie z.B. die Schäferhunde. Erstaunlich war auch, dass das Genom dieses Brachyzephalen dem Wolfgenom am ähnlichsten ist und auch das Ausmaß an Intelligenz dieser alten Rasse. Der Mops wurde in China nicht gezielt aus Hundeschlägen mit kurzer Nase gezüchtet, sondern entstand aus einer Spontanmutation. Es lagen im Hundewurf plötzlich Welpen mit sehr kurzer Nase und mit diesen hat man die Zucht weitergeführt. Vom Mops heute eine lange Nase zu verlangen und hier auch noch eine Spanne von drei Generationen einzuräumen, ist natürlich nicht erreichbar, da ihm Gene für eine normale Nasenlänge vollkommen fehlen. Die Nasenlänge ist polygen determiniert mit zum Teil variabler Penetranz und daher fallen in Mopswürfen auch immer Welpen mit kaum vorhandener Nasenlänge und Welpen mit ca. 2 cm Nase. Wichtig ist dabei jedoch, dass die Atemwege weitgestellt sind und die Augen korrekt im Kopf gebettet. Kommen beim Mops Atemprobleme vor, welche sich durch sichtlich angestrengte Atmung und ziehende Geräusche, auch im Ruhezustand, äußern, liegt dies in der Regel nicht an der Länge der Nase und nicht an der Länge des Gaumensegels. Wenn bei dieser Rasse Atemprobleme vorkommen, werden diese meist durch Engstellen der Trachea und der Bronchialäste getriggert. Dabei findet man nicht nur den klassischen Trachealkollaps, der in 4 Stufen eingeteilt wird und mit Kehlkopfanomalien oder Gaumensegel-Länge überhaupt nichts zu tun hat, und man findet daneben oft auch Verwachsungen der inneren Schleimhaut der Trachea und Bronchialäste. Im Röntgen zeichnet sich dieser Defekt als spontane Stenose der Trachea beim Trachealkollaps ab, oder als Verschattung der offenen trachealen Röhre, bzw. der großen Bronchialäste, bei Verwachsungen. Sind im tieferen Bereich der bronchialen Verästelung Verwachsungen vorhanden, werden die sich anbindenden Lungenareale nicht mit Sauerstoff versorgt und zeigen entsprechende Schattengebung, worauf nicht lediglich immer auf Entzündungen geschlossen werden darf, sondern auch Fehlbildungen einzelner Bronchialzweige bedacht werden müssen, vor allem, wenn der Mops chronische, und nicht spontan auftretende, Atembeschwerden zeigt. Ein Belastungstest, durchgeführt nur im deutschsprachigen Raum bei dieser Rasse als Zuchtauslese, wird gerade bei den Atemproblemen des Mopses niemals Aussagekraft haben und Bronchialerweiterer zeigen in den meisten dieser betroffenen Fälle sehr gute Wirkung. Einzig das Röntgen gibt gesicherten Aufschluss darüber, ob dieser congenitale Schaden vorliegt, oder der Mops gesunde, offene Atemwege aufweist. Die Länge der Nase hat hier keinen Einfluss und vererben Gene für längere Nasen dominant. Wie soll ein Hund eine längere Nase entwickeln, der keine Gene für dieses Merkmal in seinem Genom trägt und wurde der Mops mit seiner Nasenlänge schon seit Jahrhunderten, Jahrtausenden, ohne Propbleme gezogen. Andere Rassen einzukreuzen, wie dies einst in Deutschland aufgrund hoher Nachfrage, der man mit reinrassigen Möpsen nicht gerecht werden konnte, erfolgte, erbringt Mischlinge, die nicht dem Wesen des Mopses entsprechen. Aus diesem Grunde und weil die Nachkommen auch niemals gesünder waren, verschwanden diese Exemplare alsbald. Heute werden wieder Kreuzungen kreiert, die als Altdeutsche, Retro oder Farbmöpse angeboten werden. Zum einen glauben deren Erschaffer an einen tatsächlich gesünderen Mops und fehlen hier oft die Kenntnisse über diese alte Rasse, ihre Entstehung, ihre Genetik und ihrem Charakter. Zum anderen ist es oft leider nur eine Sache des Geldes. Bereits Eric Aldington und Friederun Stockmann, die Mutter des Deutschen Boxers, haben in ihren Studien der Rassekreuzungen beobachtet, dass Langnasigkeit nicht nur ein dominantes Merkmal ist, das von Kurznasigen niemals im Genom getragen werden kann, sondern vor allem, dass bei Kreuzungen zwischen langnasigen Hunderassen mit den Rundköpfen schwere, nervale, Anomalien, spätestens in den Filialgenerationen, die Folgen waren und wurden aus diesem Grunde diese Kreuzungsversuche wieder abgebrochen. Eine Erklärung hierfür bietet bereits das Gehirn und die Hirnanhangdrüse. Brachyzephale haben eine leicht veränderte Gehirnform, die ihrem Rundschädel angepasst ist, die Masse ist breiter und ebenfalls die Hypophyse. Auf Grund der veränderten Platzverhältnisse im Schädel dieser Hybriden schlussfolgerten diese beiden, sehr erfahrenen, Kynologen eine Stauchung von Gehirnteilen und der Hirnanhangdrüse. Bei einigen dieser Hybriden zeigte sich im Erwachsenenstadium eine Besserung, manchmal Genesung der Lähmungen oder Epilepsien, nachdem der Kopf dieser adulten Hybriden seine endgültige Breite erreicht hatte, andere starben an den nervalen Ausfallserscheinungen, bzw. mussten euthanasiert werden. Auf die weiteren Erbdefekte beim Mischen der einzelnen Rassen und deren Schwachstellen wurde nicht mehr eingegangen, da die Versuche als gescheitert abgebrochen wurden.

Ich frage mich, warum lässt man den Mops nicht einfach Mops sein ?

Seine Gesundheit !

Wäre es nicht besser, statt all der Unkenrufe von Qualzucht, Zuchtverbot, Möpse mit mehr Nase, sein Augenmerk in der Zucht auf die tatsächliche Gesundheit der Zuchttiere zu richten, diese entsprechend der Schwachstellen der Rasse medizinisch fundiert zu prüfen und Genträger für pathogene Anomalien aus dem Zuchtprogramm auszuschließen. Das geht jedoch nur mit fundierten, wissenschaftlich anerkannten, medizinischen Untersuchungen und tatsächlichem Ausschluss von Merkmalträgern für Pathogenität aus der Zucht. Eine Förderung der Zucht nur mit gesunden Tieren und dem Ziele der hohen Vitalität, wird auf Dauer auch nur gesunde Tiere ermöglichen und ist eine so einfache gesundheitliche Auslesemethode, verlangt aber beim Mops viele Untersuchungen und eine Züchtung unter Bedacht auf sehr viele genetische Bereiche und damit fundierte Kenntnisse über diese alte Rasse. Allerdings kann man mit dieser Methode nicht mit allem züchten, nur um Mopswelpen zu produzieren und genau das ist einer der Gründe, warum die Rasse derzeit unter schweren Anomalien leidet, der andere Grund ist das vollkommen fehlende Wissen über die Genetik des Mopses und die Gleichgültigkeit der Produzenten. Auch wird der Mops derzeit verzwergt und war er doch immer der Stärkste der Kleinhunderassen : MULTUM IN PARVO steht noch heute ganz groß im Rasestandard GB und lag das Gewicht dieses Brachyzephalen um die 10 kg Lebendmasse. Organe brauchen Platz, freien Raum, um sich zu entfalten; in einem verzwergten Körper sind sie gestaucht und Missbildungen, Verwachsungen entstehen in allen Bereichen. Eine staatliche Prüfung für jene, die diese Rasse zu züchten begehren, oder auch bereits mehren, und ich meine damit auch Zuchtklubs für den Mops, wäre weitaus sinnvoller, als die gegenwärtige Hexenjagd auf meine Rasse. Menschen formen einen Hund, schaffen und kreieren Rassen. Nicht nur der Hund, auch die Kenntnisse und Gesinnung des Menschen dahinter, gehörten geprüft.

Und man vergesse nicht : bei guter Haltung wird der Mops immerhin 15 Jahre alt und welche Rasse kann das heute noch als Regel für sich beanspruchen ?

Gerade unsere Zeit ruft nach ihm, dem Mops, und er ist nicht umsonst einer der beliebtesten Hunderassen weltweit - der Hund, der den Menschen über alle Maßen liebt, der Menschenhund !



Der reinrassige Mops und seine Fell-Farben :

Heute werden Mopshunde in allen Farben und Nuancen angeboten und zu allen erdenklichen Preiskategorien --- u n d ---- mit mehr und weniger langer Nase.

Den Mops gibt es allerdings nur in 2 Grundfarben : beige mit schwarzer Maske und schwarz !

Der schwarze Mops ist auf Ausstellungen in rein Schwarz zu bevorzugen. Weiße Haare kommen bei den Schwarzen immer wieder vor, gelegentlich auch weiße Flecken und führen diese auf das 'Mark of China' zurück. Auch diese Variante ist reinrassig. Der beige Mops kommt in den Nuancen : beige (semmelgelb und hier sind die meisten beigen Rassevertreter einzuordnen), steingrau (cold stone ist ein grau-silbriges beige mit schwarzer Maske und gilt als leider bereits ausgestorben) und apricot vor. Diese Farbe ist ein helles, warmes, leuchtendes, rosig schimmerndes Beige. Beim Mops bedeutet die Beige-Nuance 'apricot' (= pfirsichgelb) ein echtes pfirsichfarbiges hell-creme-beige mit pfirsichrosa Schimmer.
Alle anderen Farbschläge werden nicht nur von der FCI, vom Kennel Club of Great Britain und Kennel Club of America (Westminster-Qualifikation) nicht anerkannt, sondern sind auch, lt. Untersuchungen von Genlabors, Mischlinge.



Venus - leuchtend APRICOT 



Omphale - leuchtend apricot 



Durch Einkreuzung anderer Rassen werden deren Fellfarben gezielt heute in Mopshunde eingebaut und als besondere Farben und Raritäten zu ebenfalls besonderen Preisen offeriert. Ich warne Unwissende vor diesen Designer-Rassen ! Abgesehen davon, dass diese Neu-Züchtungen ohnedies in Österreich per Tierschutzgesetz verboten sind, handelt es sich hierbei niemals um reinrassige Möpse und findet man in diesen Exemplaren weder den einzigartigen, urtümtlichen, Mopscharakter wieder, den wir Liebhaber an dieser Rasse so sehr schätzen, noch sind diese Experimente gesünder, im Gegenteil. Es werden Mopshunde in der Farbe apricot angeboten, die in Wahrheit hirschrote oder braune Tiere sind, eine Farbe, die es beim Mops nie gegeben hat und die aus den USA kommt, weiße Tiere, wobei es sich hier um Albinismus oder deren Genvariante Leuzismus (weiß mit schwarzen Augen) handelt und oft mit Taubheit und anderen Defekten verbunden ist, in falb und kommt dieser Farbschlag von Chihuahua, in silber oder fahlgelb und handelt es sich hierbei um das rezessive Dilutationsgen d, welches mit einer Immunschwäche verbunden ist (T-Zell-Defekt), gestromte Exemplare, wobei Bulldoggen und andere gestromte Rassen Pate standen und im neuesten Look Merle, ein besonders gefährliches Gen, das sich auf dem Chromosom CFA10 befindet und mit diversen Semiletal- und Letalfaktoren verbunden ist. Zwei Merle-Träger miteinander zu paaren verbietet unser Tierschutzgesetz, da nicht lebensfähige Tiere im Wurf liegen. Das Merle Gen M ist dominant und in den meisten Fällen, leider nicht in jedem Fall, daher am Genträger sofort zu erkennen. Bei Merle-Genträgern treten im Fell Flecken mit verdünntem Pigment auf Areale mit unverdünntem Pigment aneinander und ergibt diese Kombination eine Art Sprengelung, bzw. Dreifarbigkeit in fleckig-getüpfelter Fellfärbung. Oft kommen Tiere mit zwei verschiedenen Augenfarben vor, wobei ein Auge braun, das andere blau oder die Iris braun-blau gesprengelt ist und ist dies bereits ein Warnsignal. Möpse mit Merlefärbung haben auf dem Augenhintergrund wenig Pigment und beeinflußt dies in vielen Fällen die Sehkraft des Tieres. Der Augeninnendruck ist weiters erhöht, die Refraktionsfähigkeit herabgesetzt. Oft treten zudem Hörschäden auf, sowie Herz- und Skelettprobleme. Werden zwei Merle-Genträger miteinander gepaart, fallen Welpen im Wurf, die meist ihr adultes Alter nicht erreichen. Da Merle auch in Cryptic-Merle vertreten sein kann und man versteht darunter, dass trotz Dominanz dieser Färbung diese dennoch am Tier nicht zwingend sichtbar sein muss (Phantom-Merle), kann es sehr leicht passieren, dass unbewußt zwei Merle-Träger miteinander gepaart werden. Diese Farbmutation ist beim Mops nie vorgekommen und sollte auch in seinen Mischlingen niemals Anwendung finden ! Der gesunde Mops ist jener, der auf seine Gesundheit medizinisch geprüft wird, der aus medizinisch geprüften Paarungen stammt und der auch rassereiner Mops bleiben darf, ohne Experimente von Schädelverformungen und Farbspielarten und seien die Unkenrufe jener Betreiber solcher Zuchtversuche auch noch so dominant.

In Deutschland haben sich mehrere Veterinäre zusammengefunden, deren Ziel es ist, diese alte Rasse zu verbieten und demonstrieren schwer defekte Beispiele aus dem heutigen Labyrinth der Mops-Massen-Zucht. Der Mops wird hier auch als Vorläufer er Bulldoghaften und als ehemaliger, kleiner Bullenbeißer beschrieben. Der Mops ist mit dem Bulldog überhaupt nicht verwandt und hat auch nie Bullen gebissen. Der Englische Bulldog entstammt dem Irish Alount, die Französische Bulldogge stammt aus kleinen englischen Bulldoggen, die Weber aus Großbritannien nach Frankreich mitnahmen und dort mit französischen Landschlägen kreuzten. Der deutsche Boxer, ein äußerst sportiver Wach-, Schutz- und Familienhund, stammt aus 'Mühlbauer's Flocki', einer weißen, englischen Bulldogge und fallen daher auch heute noch weiße Welpen in Boxerwürfen.

Der Mops, eine Rasse, die Jahrtausende überdauerte und heute noch, bei verantwortungsvoller Zucht sehr alt wird, ist keine kranke Rasse und bedarf keinem Zuchtbeistand anderer Rassen und Farbspielarten. Dieses Durchmischen zerstört nicht nur nachhaltig das einmalige Charisma dieser Rasse, es zerstört sein Erscheinungsbild, seine besonderen Fähigkeiten, sein extrem weiches und dichtes Fellchen, das unvergleichbar ist mit dem all der anderen Rassen unwiderruflich. Mich wundern die hohen Preise, die für solche, in Österreich verbotene, Designerhunde verlangt werden. Der Mops verträgt allerdings keine Modetrends, keine Verzwergung in der Zucht und ein Züchten mit allem geht bei dieser Rasse überhaupt nicht !



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